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Filter, Filtereinsatz, Filteraggregat, Membran-Druckspeicher, Luftkühler
Komplette Hochdruck- oder Rücklauf-Filter, Filtereinsätze, Filteraggregate, Membran-Druckspeicher, Blasenspeicher, Nebenstrom Luft/Ölkühler, SAE-Kompensatoren und entsprechendes Zubehör

Inhaltsverzeichnis ↪

Hydraulikfilter und Zubehör



Spin-On, In-Oil und Saugfilter


  • "SPIN-ON" Filter bis 12 bar Betriebsdruck, 1/2" bis 1 1/4", komplett (HFI-01)
  • Ersatzteile & Zubehör für Spin-On Filter (HFI-02)
  • "IN-OIL" Filter drucklos, 41–73 mm (HFI-03)
  • Saugfilter – nur für Saugbetrieb drucklos, 3/8" bis 3" (HFI-05)
  • Einfüll- & Belüftungsfilter 1/4" bis 3/4" (HFI-04)

Rücklauf-, Mittel- und Hochdruckfilter


  • Rücklauf-Filter bis 10 bar Betriebsdruck, 1/2" bis 2", komplett (HFI-06 & HFI-08)
  • Ersatzteile & Zubehör für Rücklauffilter (HFI-07 & HFI-09)
  • Mitteldruck-Filter bis 220 bar, komplett mit & ohne Bypass (HFI-10)
  • Ersatzteile & Zubehör für Mitteldruckfilter (HFI-11)
  • Hochdruck-Filter bis 420 bar, komplett mit & ohne Bypass (HFI-12)
  • Ausführung komplett aus Metallwerkstoffen für höchste Belastbarkeit

Ölservice-Geräte und Vakuumpumpen


  • Ölservicegerät 230V & Zubehör (HSZ-01)
  • Vakuumpumpe 12V/24V & Zubehör (HSZ-02)
  • Ersatzteile & Zubehör für Ölservicegeräte (HFI-11)

Hydrauliköle und Zubehör


  • Hydrauliköle & Zubehör (DTS-08/09)
  • Passende Öle für Industrie-, Maschinen- und Mobilhydraulik
  • Zubehör für Wartung, Filtration und Ölpflege

Eigenschaften und Einsatzbereiche


  • Hydraulikfilter für Druckbereiche von drucklos bis 420 bar
  • Varianten mit und ohne Bypass-Ventil
  • Anschlussgrößen von 1/4" bis 3"
  • Zuverlässiger Schutz von Hydraulikanlagen vor Verschmutzung
  • Ideal für Industrieanlagen, Maschinenbau und mobile Hydrauliksysteme

Hydraulik-Druckspeicher und Zubehör



Membran- und Blasenspeicher


  • Hydraulik Membrandruckspeicher (HSP-01/02)
  • Hydraulik Blasenspeicher (HSP-03)
  • Ersatzblasen für Blasenspeicher (HSP-04)

Befestigung und Montagezubehör


  • Befestigungsschellen für Membran- und Blasenspeicher (HSP-05/06)
  • Fußkonsolen für Blasenspeicher (HSP-07)
  • Fülladapter & Kontermuttern (HSP-08-1 bis 08-3)

Befüll- und Prüftechnik


  • Basis-Befülleinheit für Hydraulikspeicher (HSP-08-5)
  • Befüllschlauch für Hydraulikspeicher (HSP-08-4)
  • Gas-Prüf- und Füllvorrichtung komplett
  • Prüf- und Füllkoffer komplett (HSP-09/10)

Eigenschaften und Einsatzbereiche


  • Hydraulik-Druckspeicher zur Energiespeicherung und Druckstabilisierung
  • Membran- und Blasenspeicher für unterschiedliche Einsatzanforderungen
  • Komplettes Zubehörprogramm für Montage, Befüllung und Wartung
  • Geeignet für Industriehydraulik, Maschinenbau und mobile Anwendungen

Hydraulik-Ölkühler und Zubehör



Professional-Baureihe – Leistungsstarke Ölkühler


  • Professional-Ölkühler BG 1 für 5–40 L/min (HKL-01/02/03)
  • Professional-Ölkühler BG 2 für 20–80 L/min (HKL-04/05/06)
  • Professional-Ölkühler BG 3 für 30–100 L/min (HKL-07/08/09)
  • Professional-Ölkühler BG 4 für 40–120 L/min (HKL-10/11/12)
  • Professional-Ölkühler BG 5 für 35–140 L/min (HKL-13/14/15)
  • Professional-Ölkühler BG 6 für 40–160 L/min (HKL-16/17/18)

ECO-Baureihe – Preiswerte Hydraulik-Ölkühler


  • ECO-Ölkühler Baugröße A & B für 10–130 L/min (HKL-20/21/22)
  • Besonders wirtschaftliche Lösung für Standardanwendungen

Thermoschalter und Zubehör


  • Thermoschalter für Professional-Ölkühler (HKL-23/24)
  • Passend für alle Ölkühler der Professional-Baureihe

Weitere Hydraulik-Ölkühlertypen


  • Vorstellung weiterer Ölkühlertypen (HKL-25/26/27)
  • Individuelle Lösungen für spezielle Kühlanforderungen

Eigenschaften und Einsatzbereiche


  • Hydraulik-Ölkühler für Volumenströme von 5 bis 160 L/min
  • Professional- und ECO-Baureihen für unterschiedliche Leistungsanforderungen
  • Effiziente Temperaturregelung in Hydraulikanlagen
  • Geeignet für Industrie, Maschinenbau und mobile Hydrauliksysteme

Gummikompensatoren mit SAE-Flanschen



SAE-Kompensatoren – Druckstufen und Größen


  • SAE-Kompensator Gummi max. 1,5 bar BD – Größe 1" bis 5" (HKO-01)
  • SAE-Kompensator Gummi max. 2 bar BD – Größe 1" bis 4" (HKO-02)
  • SAE-Kompensator Gummi max. 6 bar BD – Größe 1" bis 4" (HKO-03)
  • SAE-Kompensator Gummi max. 16 bar BD – Größe 1" bis 5" (HKO-04)

Eigenschaften


  • Gummikompensatoren mit SAE-Flanschanschlüssen
  • Nennweiten von 1" bis 5" je nach Ausführung
  • Betriebsdruck von 1,5 bar bis 16 bar
  • Zur Reduzierung von Schwingungen, Geräuschen und Spannungen in Rohrleitungen

Einsatzbereiche


  • Hydraulikanlagen und Industrie-Rohrsysteme
  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Ausgleich von Längenänderungen und Vibrationen
  • Schutz von Pumpen, Aggregaten und Leitungssystemen



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Anwendungsgebiete von Hydraulik-Komponenten

Hydraulik-Komponenten kommen überall dort zum Einsatz, wo große Kräfte präzise und zuverlässig übertragen werden müssen. Typische Einsatzbereiche sind der Maschinen- und Anlagenbau, Baumaschinen, Land- und Forstmaschinen, Nutzfahrzeuge, Kommunalfahrzeuge, Pressen, Hebeanlagen, Fördertechnik sowie industrielle Produktionsanlagen. Auch in der Mobilhydraulik sorgen Schläuche, Armaturen, Ventile und Kupplungen für eine sichere Energieübertragung.

Je nach Anwendung unterscheiden sich die Anforderungen erheblich. Während in stationären Anlagen häufig eine hohe Dauerbelastbarkeit gefragt ist, stehen bei mobilen Maschinen Vibrationsfestigkeit, Flexibilität und eine hohe Beständigkeit gegenüber Witterungseinflüssen im Vordergrund. Deshalb sollten alle Komponenten hinsichtlich Druckbereich, Temperatur, Medium und Einbausituation optimal aufeinander abgestimmt werden.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Wartungsfreundlichkeit. Schnellkupplungen erleichtern Servicearbeiten, hochwertige Verschraubungen reduzieren das Risiko von Leckagen und passende Schlauchschutzsysteme verlängern die Lebensdauer der gesamten Hydraulikanlage. Die Auswahl geeigneter Komponenten trägt somit wesentlich zur Betriebssicherheit und Wirtschaftlichkeit bei.

Auswahl der passenden Hydraulik-Komponenten

Die Auswahl geeigneter Hydraulik-Komponenten beginnt mit einer genauen Betrachtung der Einsatzbedingungen. Entscheidend sind unter anderem Betriebsdruck, mögliche Druckspitzen, Temperaturbereich, das eingesetzte Hydraulikmedium sowie die erforderliche Durchflussmenge. Nur wenn alle Komponenten auf diese Anforderungen abgestimmt sind, arbeitet das Hydrauliksystem dauerhaft sicher und zuverlässig.

Ebenso wichtig sind die passenden Anschlussarten und Gewinde. Hydraulikarmaturen, Verschraubungen und Adapter müssen exakt zu den vorhandenen Anschlüssen passen, um Undichtigkeiten oder unnötige Strömungsverluste zu vermeiden. Bei Hydraulikschläuchen spielen zusätzlich Nennweite, Biegeradius und die erforderliche Druckstufe eine entscheidende Rolle.

Auch die Umgebungsbedingungen sollten berücksichtigt werden. Schläuche und Armaturen können durch UV-Strahlung, Abrieb, Chemikalien oder hohe Temperaturen stark beansprucht werden. In solchen Fällen erhöhen geeignete Schutzsysteme oder speziell ausgelegte Werkstoffe die Lebensdauer deutlich. Eine sorgfältige Auswahl reduziert Ausfallzeiten und senkt langfristig Wartungs- und Reparaturkosten.

Hydrauliksysteme sicher und wirtschaftlich betreiben

Ein zuverlässiges Hydrauliksystem erfordert nicht nur hochwertige Komponenten, sondern auch eine regelmäßige Kontrolle und Wartung. Schläuche sollten in festgelegten Intervallen auf Scheuerstellen, Risse, Quetschungen oder Undichtigkeiten überprüft werden. Beschädigte Leitungen und verschlissene Dichtungen sollten frühzeitig ersetzt werden, bevor ungeplante Maschinenstillstände entstehen.

Ebenso wichtig ist die regelmäßige Wartung von Filtern und Hydrauliköl. Verunreinigungen im System führen zu erhöhtem Verschleiß an Pumpen, Ventilen und Zylindern und können die gesamte Anlage beeinträchtigen. Saubere Hydraulikflüssigkeiten und funktionierende Filter tragen wesentlich zur Betriebssicherheit und Lebensdauer aller Komponenten bei.

Eine fachgerechte Verlegung der Hydraulikleitungen erhöht zusätzlich die Zuverlässigkeit. Ausreichende Biegeradien, eine spannungsfreie Montage sowie geeignete Rohrschellen und Schlauchschutzsysteme verhindern vorzeitigen Verschleiß. Wer bereits bei der Planung auf hochwertige Komponenten und eine saubere Installation achtet, reduziert Wartungsaufwand, Ausfallzeiten und die Gesamtkosten über die gesamte Lebensdauer der Anlage.

Häufige Fragen zum Thema Hydraulik

Welche Faktoren müssen für die Berechnung des Leitungsdurchmessers beachtet werden?

Die Auslegung des richtigen Leitungsdurchmessers ist entscheidend für die Leistungsfähigkeit und Effizienz eines Hydrauliksystems. Ein zu kleiner Durchmesser führt zu hohen Strömungsgeschwindigkeiten, Druckverlusten und einer stärkeren Erwärmung des Hydrauliköls. Ein zu großer Durchmesser verursacht dagegen unnötige Kosten und größere Einbaumaße.

Bei der Berechnung sollten insbesondere folgende Faktoren berücksichtigt werden:

  • erforderlicher Volumenstrom der Hydraulikpumpe bzw. des Verbrauchers
  • zulässige Strömungsgeschwindigkeit des Hydraulikmediums
  • erforderlicher Betriebsdruck und mögliche Druckspitzen
  • Länge der Leitung und Anzahl der Bögen oder Verbindungen
  • Temperaturbereich und Viskosität des verwendeten Hydrauliköls
  • Einsatzbedingungen wie Bewegung, Vibration oder äußere Belastungen

Eine sorgfältige Dimensionierung sorgt für einen effizienten Betrieb, reduziert Energieverluste und verlängert die Lebensdauer von Pumpen, Ventilen und anderen Hydraulik-Komponenten.

Welche Durchflussmengen sind bei unterschiedlichen Leitungen und Durchmessern möglich?

Die mögliche Durchflussmenge einer Hydraulikleitung hängt hauptsächlich vom Innendurchmesser der Leitung und der zulässigen Strömungsgeschwindigkeit ab. Je größer der Leitungsquerschnitt, desto mehr Hydrauliköl kann bei geringeren Druckverlusten transportiert werden.

Als grobe Orientierung gelten im Hydraulikbereich häufig folgende Richtwerte:

  • Saugleitungen: etwa 0,5 bis 1,2 m/s Strömungsgeschwindigkeit
  • Rücklaufleitungen: etwa 2 bis 3 m/s
  • Druckleitungen: etwa 3 bis 6 m/s, abhängig vom Betriebsdruck und der Anwendung

Beispielsweise kann eine Leitung mit größerem Innendurchmesser deutlich höhere Volumenströme übertragen als eine kleinere Leitung gleicher Länge. Für eine exakte Auslegung müssen jedoch zusätzlich Druckverlust, Leitungslänge, Ölviskosität und Betriebsbedingungen berücksichtigt werden.

Welche Vorschriften müssen zum sicheren Betrieb beachtet werden?

Der sichere Betrieb hydraulischer Anlagen setzt eine fachgerechte Auswahl, Montage und regelmäßige Kontrolle aller Komponenten voraus. Hydraulische Systeme arbeiten häufig mit hohen Drücken, wodurch fehlerhafte Leitungen oder beschädigte Komponenten ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen können.

Wichtige Punkte für den sicheren Betrieb sind:

  • Verwendung geeigneter Hydraulikschläuche und Armaturen entsprechend Druckstufe und Anwendung
  • fachgerechte Montage von Pressarmaturen und Verschraubungen
  • Einhaltung der zulässigen Betriebsdrücke und Temperaturbereiche
  • regelmäßige Prüfung auf Beschädigungen, Leckagen und Verschleiß
  • Sicherung gegen mechanische Beschädigungen durch geeignete Schlauchschutzsysteme
  • Beachtung geltender Normen, Herstellerangaben und betrieblicher Sicherheitsvorschriften

Besonders bei mobilen Anwendungen mit starken Bewegungen und Vibrationen ist eine regelmäßige Kontrolle der Hydraulikleitungen wichtig, um Ausfälle und Gefährdungen zu vermeiden.

Welches Medium ist besonders aggressiv und benötigt spezielle Komponenten?

Neben klassischen Hydraulikölen gibt es zahlreiche Medien, die besondere Anforderungen an Schläuche, Dichtungen und Armaturen stellen. Besonders aggressive Medien können Werkstoffe angreifen, Dichtungen beschädigen oder die Lebensdauer von Komponenten deutlich reduzieren.

Zu den anspruchsvollen Medien gehören beispielsweise:

  • biologisch abbaubare Hydrauliköle (HEES, HETG)
  • Wasser-Glykol-Gemische und schwer entflammbare Hydraulikflüssigkeiten
  • Chemikalien und aggressive Reinigungsmedien
  • Dampf und heiße Flüssigkeiten
  • Lebensmittelmedien mit besonderen Hygieneanforderungen

Bei solchen Anwendungen müssen Schlauchmaterial, Dichtungen und Armaturen gezielt auf das Medium abgestimmt werden. Eine falsche Materialauswahl kann zu Versprödung, Quellung oder Undichtigkeiten führen.

Wie stark beeinflusst der Biegeradius den Druck im System?

Der Biegeradius eines Hydraulikschlauches beeinflusst den Systemdruck nicht direkt. Ein korrekt verlegter Schlauch hält den angegebenen Betriebsdruck unabhängig vom Biegeradius ein. Wird der zulässige Mindestbiegeradius jedoch unterschritten, entstehen zusätzliche Belastungen für Schlauch und Armatur.

Ein zu kleiner Biegeradius kann folgende Auswirkungen haben:

  • Reduzierung der Lebensdauer durch erhöhte Materialspannung
  • Beschädigung der Schlauchinnenschichten
  • Verformung des Schlauchquerschnitts und dadurch erhöhte Strömungsverluste
  • höhere Belastung der Anschlussstellen und Armaturen
  • mögliche Undichtigkeiten oder Schlauchausfälle

Eine direkte Berechnungsformel zwischen Biegeradius und Druckverlust gibt es nicht. Der Druckverlust einer Leitung wird hauptsächlich durch Faktoren wie Innendurchmesser, Leitungslänge, Volumenstrom, Ölviskosität und Anzahl der Umlenkungen bestimmt. Der vom Hersteller angegebene Mindestbiegeradius sollte deshalb immer eingehalten werden, um die maximale Sicherheit und Lebensdauer des Hydraulikschlauches zu erreichen.