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Inhaltsverzeichnis "Hydraulik 24°-Verschraubungen" (Rubrik 06-05)

Leider keine Bildbeschreibung für 06-05Hydraulikschlauch24Verschraubungen.jpg vorhanden.
Typ Bezeichnung ab Seite
HVS-10 gerade Verbinder 05-05
HVS-11 Winkel-Verbinder 05-06
HVS-12 T-Verbinder 05-07
HVS-13 Kreuz-Verbinder 05-08
HVS-14 Doppelmutter -Schneidring 05-09
HVS-15 Doppelmutter - O-Ring 05-10
HVS-16 Einstellwinkel-Schneidring 05-11
HVS-17 Einstellwinkel 90° O-Ring 05-12
HVS-90 Einstellwinkel 45° O-Ring 05-13
HVS-18 Einstell-T mit Schneidring 05-14
HVS-19 Einstell-T mit O-Ring 05-15
HVS-20 Einstell-L mit Schneiring 05-16
HVS-21 Einstell-L mit O-Ring 05-17
HVS-22 Einschraub WD zöllig 05-18
HVS-23 Einschaub DK zöllig 05-19
HVS-24 Einschraub keglig-zöllig 05-20
HVS-25 Einschraub keglig-NPT 05-21
HVS-26 Eistell-V. OR; WD zöllig 05-22
HVS-27 Einstell-V. SR; DK zölliog 05-23
HVS-28 Einschraub WD metrisch 05-24
HVS-29 Einschraub DK metrisch 05-25
HVS-30 Einstell-V. OR; WD metr. 05-26
HVS-31 Eisntell-V. SR; DK metr. 05-27
HVS-32 90° Einschraub starr zöllig 05-28
HVS-33 90° Einschraub starr NPT 05-29
HVS-34 T-Einschraub starr zölig 05-30
HVS-35 L-Einschraub starr zöllig 05-31
HVS-36 90° Einschraub-einstell zöll. 05-32
HVS-37 45° Einschraub-einstell zöll. 05-33
HVS-38 T-Einschraub-einstell zöll. 05-34
HVS-39 L-Einschraub-einstell zöll. 05-35
HVS-40 90° Einschraub-einstell metr. 05-36
HVS-41 45° Einschraub-eisntell metr. 05-37
HVS-42 T-Einschraub-einstell metr. 05-38
HVS-43 L-Einschraub-einstell metr. 05-39
HVS-44 W-Schwenk drosselfr. zöll. 05-40
HVS-45 T-Schwenk drosselfr. zöll. 05-42
HVS-46 W-Schwenk gedrosselt zöll. 05-44
HVS-48 W-Schwenk drosselfr. metr. 05-45
HVS-49 T-Schwenk drosselfr. metr. 05-47
HVS-50 W-Schwenk gedrosselt metr. 05-49
HVS-52 gerade Schottverschraub. 05-50
HVS-91 45° Schottverschraub. 05-51
HVS-53 Winkelschottverschraub. 05-52
HVS-54 Einschweißschott-Verschr. 05-53
HVS-92 Schott-Einschraubverschr. 05-54
FAS-17a 0° AG-Anschweißstutzen 05-55
FAS-17b 90° AG-Anschweißstutzen 05-56
FAS-17d 90° DKO-Anschweißbogen 05-56
FAS-17c DKO-Anschweißstutzen 05-57
HVS-57 AG-AG Reduzierung gerade 05-58
HVS-58 ÜM-ÜM Reduzierung gerade 05-60
HVS-59 ÜM groß-AG klein Red. OR 05-63
HVS-93 ÜM klein-AG groß Red. OR 05-65
HVS-59 ÜM groß-AG klein Red. AR 05-68
HVS-61 Reduzierverschr. zöllig DK 05-70
HVS-62 Reduzierverschr. zöllig WD 05-71
HVS-63 Aufschraubverschr. zöllig 05-72
HVS-64 Aufschraubverschr. metr. 05-73
HVS-94 Aufschraubversch. NPT 05-74
HVS-65 Manometerverschr. AG 05-75
HVS-66 Manometerverschr. DKO 05-75
HVS-67 Verschluss-Konus lose 05-76
HVS-68 Verschluss-Konus & ÜM 05-77
HVS-69 Verschluss-Stopfen 24°IK 05-78
HVS-70,71,72 AG Stopfen metr. & zöllig 05-79
HVS-73,74 lose Muttern & Schneidringe 05-80
HVS-82,83 lose Funktionsmuttern 05-83
HVS-84 lose Schottmuttern 05-85
HVS-76 Verstärkungshülsen für die Montage von Metallrohren 05-86
HVS-77 Einsteckhülsen für die Montage von Kunststoffrohren 05-87
DFS-01 Hydraulik-Dichtungen USIT - Stahl/VA mit Elastomerdichtlippe für AG 05-88
HVS-79 Hydraulik-Profildichtringe "WD" für 24° Einschraubverschraubungen 05-89
DHY-15 Hydraulik-O-Ringe für 24° Einschraubverschraubungen 05-89
HVS-81 Spezialdichtring Typ "KDS" für Einschraubgewinde bei WH/TH 05-90
HVS-80 Metall-Standardtyp "DKA" für Aussengewinde bei SWVE 05-90
DHY-02 Metall-Standardtyp "DKI" für Innengewinde bei MAV/MAVE 05-90
DHY-03 O-Ringe für Hydraulik-Armaturen DKOS/DKOL - 24° Konus 05-91
DHY-04 O-Ringe für Hydraulik-Armaturen ORFS flachdichtend 05-91
DHY-05 SAE-Dichtringe für 3000 & 6000 & 9000 PSI Flansche 05-92
HVS-78 Vormontagestutzen 05-93
HVS-86 Bördel-Doppelkonus (einerseits 24° andererseits 37° mit beiderseitigem O-Ring) 05-94
HVS-87 Bördel-Hülse für metrische Rohre und metrische Überwurfmuttern 05-95
HVS-88 Bördel-Überwurfmutter, metrisch, lang 05-96
HVS-73 Schneidringverschraubung LL-Baureihe - lose Überwurfmuttern 05-98
HVS-74a Schneidringverschraubung LL-Baureihe - lose Schneidringe 05-98
HVS-10 Schneidringverschraubung LL-Baureihe gerade Verbindungsverschraubung 05-99
HVS-11 Schneidringverschraubung LL-Baureihe Winkel Verbindungsverschraubung 05-99
HVS-12 Schneidringverschraubung LL-Baureihe T-Verbindungsverschraubung 05-99
HVS-13 Schneidringverschraubung LL-Baureihe Kreuz-Verbindungsverschraubung 05-100
HVS-57 Schneidringverschraubung LL-Baureihe Reduzier-Verbindungsverschraubung 05-100
HVS-60 Schneidringverschraubung LL-Baureihe Konus-Reduzierverschraubung 05-100
HVS-24 Schneidringverschraubung LL-Baureihe gerade Einschrauber zöllig/keglig 05-101
HVS-85 Schneidringverschraubung LL-Baureihe gerade Einschrauber metrisch/keglig 05-101
HVS-32 Schneidringverschraubung LL-Baureihe Winkel Einschrauber zöllig/keglig 05-102
HVS-95 Schneidringverschraubung LL-Baureihe Winkel Einschrauber metrisch/keglig 05-102
HVS-34 Schneidringverschraubung LL-Baureihe T- Einschrauber zöllig/keglig 05-103
HVS-96 Schneidringverschraubung LL-Baureihe T-Einschrauber metrisch/keglig 05-103
HVS-46 Schneidringverschraubung LL-Baureihe Winkel-Schwenkverschraubung zöllig 05-104
HVS-50 Schneidringverschraubung LL-Baureihe Winkel-Schwenkverschraubung metrisch 05-104
HVS-63 Schneidringverschraubung LL-Baureihe IG-Aufschraubverschraubungen zöllig 05-105
HVS-52 Schneidringverschraubung LL-Baureihe gerade Schottverschraubung 05-105
HVS-73 Schneidringverschraubung aus MESSING vernickelt lose Überwurfmuttern 05-108
HVS-74a Schneidringverschraubung aus MESSING vernickelt lose Schneidringe 05-108
HVS-10 Schneidringverschraubung aus MESSING vernickelt gerade Verbinder 05-109
HVS-11 Schneidringverschraubung aus MESSING vernickelt Winkel-Verbinder 05-109
HVS-12 Schneidringverschraubung aus MESSING vernickelt T-Verbinder 05-109
HVS-32 Schneidringverschraubung aus MESSING vernickelt Winkel-Einschrauber 05-110
HVS-34 Schneidringverschraubung aus MESSING vernickelt T-Einschrauber 05-110
HVS-46 Schneidringverschraubung aus MESSING vernickelt W-Schwenkverschraubung 05-110
HVS-24 Schneidringverschraubung aus MESSING vernickelt gerade Einschrauber 05-111
HVS-63 Schneidringverschraubung aus MESSING vernickelt gerade Aufschrauber 05-111
HAD-51A HD-Lötadapter Typ DKOL (metrische ÜM mit 24° Kegel - Schneidringsystem leichte Reihe) 05-112
HAD-51B HD-Lötadapter Typ DKOS (metrische ÜM mit 24° Kegel - Schneidringsystem schwere Reihe) 05-112
HAD-54A HD-Lötadapter Typ CEL (Außengewinde für die Schneidringmontage leichte Baureihe) 05-113
HAD-54B HD-Lötadapter Typ CES (Außengewinde für die Schneidringmontage schwere Baureihe) 05-113
HAD-41A HD-Lötadapter Typ AG-zöllig mit metallisch Dichtkante (Usitring o.ä. erforderlich) 05-114
HAD-41B HD-Lötadapter Typ AG-zöllig mit Dichtkante und eingefügter Elastomerdichtung 05-114
HVS-10Y-8 24° PN 800 bar Gerade Verbindungsverschraubung "G" 05-115
HVS-57Y-8 24° 800 bar Gerade Verbindungs-Reduzierverschraubung "GR" 05-115
HVS-11Y-8 24° PN 800 bar Winkel Verbindungsverschraubung "W" 05-115
HVS-12Y-8 24° PN 800 bar T Verbindungsverschraubung "T" 05-115
HVS-13Y-8 24° PN 800 bar Kreuz Verbindungsverschraubung "K" 05-115
HVS-15Y-8 24° PN 800 bar Doppelmutter Verschraubung "GVO" 05-115
HVS-59Y-8 24° PN 800 bar Reduzier Verschraubung "RED" 05-115
HVS-22Y-8 24° PN 800 bar Gerade Einschraubverschraubung "GE-WD-R" 05-116
HVS-28Y-8 24° PN 800 bar Gerade Einschraubverschraubung "GE-WD-M" 05-116
HVS-25Y-8 24° PN 800 bar Gerade Einschraubverschraubung "GE-NPT" 05-116
HVS-26Y-8 24° PN 800 bar Gerade Einstellverschraubung "EGE-WD-R/M" 05-116
HVS-30Y-8 24° PN 800 bar Gerade Einstellverschraubung "EGE-WD-R/M" 05-116
HVS-65Y-8 24° PN 800 bar Manometer-Aufschraubverschraubung "MAV" 05-116
HVS-74Y-8 24° PN 800 bar Lose Spezial-Schneidringe "SR4" für 24°-Konen 05-117
HVS-73Y-8 24° PN 800 bar Lose Überwurfmuttern für 24°-Verschraubungen 05-117
HVS-67Y-8 24° PN 800 bar Verschlussskonus 24° mit O-Ring "VKA" 05-117
HVS-69Y-8 24° PN 800 bar AG-Verschlussstück mit 24°-Kegel "ROV" 05-117
HVS-17Y-8 24° PN 800 bar Einstellbarer Winkel mit O-Ring "EW" 05-117
HVS-19Y-8 24° PN 800 bar Einstellbares T-Stück mit O-Ring "ET" 05-117
HVS-21Y-8 24° PN 800 bar Einstellbares L-Stück mit O-Ring "EL" 05-117




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Inhaltsverzeichnis "Hydraulik 24°-Verschraubungen" (Rubrik 06-05)

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Anwendungsgebiete von Hydraulik-Komponenten

Hydraulik-Komponenten kommen überall dort zum Einsatz, wo große Kräfte präzise und zuverlässig übertragen werden müssen. Typische Einsatzbereiche sind der Maschinen- und Anlagenbau, Baumaschinen, Land- und Forstmaschinen, Nutzfahrzeuge, Kommunalfahrzeuge, Pressen, Hebeanlagen, Fördertechnik sowie industrielle Produktionsanlagen. Auch in der Mobilhydraulik sorgen Schläuche, Armaturen, Ventile und Kupplungen für eine sichere Energieübertragung.

Je nach Anwendung unterscheiden sich die Anforderungen erheblich. Während in stationären Anlagen häufig eine hohe Dauerbelastbarkeit gefragt ist, stehen bei mobilen Maschinen Vibrationsfestigkeit, Flexibilität und eine hohe Beständigkeit gegenüber Witterungseinflüssen im Vordergrund. Deshalb sollten alle Komponenten hinsichtlich Druckbereich, Temperatur, Medium und Einbausituation optimal aufeinander abgestimmt werden.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Wartungsfreundlichkeit. Schnellkupplungen erleichtern Servicearbeiten, hochwertige Verschraubungen reduzieren das Risiko von Leckagen und passende Schlauchschutzsysteme verlängern die Lebensdauer der gesamten Hydraulikanlage. Die Auswahl geeigneter Komponenten trägt somit wesentlich zur Betriebssicherheit und Wirtschaftlichkeit bei.

Auswahl der passenden Hydraulik-Komponenten

Die Auswahl geeigneter Hydraulik-Komponenten beginnt mit einer genauen Betrachtung der Einsatzbedingungen. Entscheidend sind unter anderem Betriebsdruck, mögliche Druckspitzen, Temperaturbereich, das eingesetzte Hydraulikmedium sowie die erforderliche Durchflussmenge. Nur wenn alle Komponenten auf diese Anforderungen abgestimmt sind, arbeitet das Hydrauliksystem dauerhaft sicher und zuverlässig.

Ebenso wichtig sind die passenden Anschlussarten und Gewinde. Hydraulikarmaturen, Verschraubungen und Adapter müssen exakt zu den vorhandenen Anschlüssen passen, um Undichtigkeiten oder unnötige Strömungsverluste zu vermeiden. Bei Hydraulikschläuchen spielen zusätzlich Nennweite, Biegeradius und die erforderliche Druckstufe eine entscheidende Rolle.

Auch die Umgebungsbedingungen sollten berücksichtigt werden. Schläuche und Armaturen können durch UV-Strahlung, Abrieb, Chemikalien oder hohe Temperaturen stark beansprucht werden. In solchen Fällen erhöhen geeignete Schutzsysteme oder speziell ausgelegte Werkstoffe die Lebensdauer deutlich. Eine sorgfältige Auswahl reduziert Ausfallzeiten und senkt langfristig Wartungs- und Reparaturkosten.

Hydrauliksysteme sicher und wirtschaftlich betreiben

Ein zuverlässiges Hydrauliksystem erfordert nicht nur hochwertige Komponenten, sondern auch eine regelmäßige Kontrolle und Wartung. Schläuche sollten in festgelegten Intervallen auf Scheuerstellen, Risse, Quetschungen oder Undichtigkeiten überprüft werden. Beschädigte Leitungen und verschlissene Dichtungen sollten frühzeitig ersetzt werden, bevor ungeplante Maschinenstillstände entstehen.

Ebenso wichtig ist die regelmäßige Wartung von Filtern und Hydrauliköl. Verunreinigungen im System führen zu erhöhtem Verschleiß an Pumpen, Ventilen und Zylindern und können die gesamte Anlage beeinträchtigen. Saubere Hydraulikflüssigkeiten und funktionierende Filter tragen wesentlich zur Betriebssicherheit und Lebensdauer aller Komponenten bei.

Eine fachgerechte Verlegung der Hydraulikleitungen erhöht zusätzlich die Zuverlässigkeit. Ausreichende Biegeradien, eine spannungsfreie Montage sowie geeignete Rohrschellen und Schlauchschutzsysteme verhindern vorzeitigen Verschleiß. Wer bereits bei der Planung auf hochwertige Komponenten und eine saubere Installation achtet, reduziert Wartungsaufwand, Ausfallzeiten und die Gesamtkosten über die gesamte Lebensdauer der Anlage.

Häufige Fragen zum Thema Hydraulik

Welche Faktoren müssen für die Berechnung des Leitungsdurchmessers beachtet werden?

Die Auslegung des richtigen Leitungsdurchmessers ist entscheidend für die Leistungsfähigkeit und Effizienz eines Hydrauliksystems. Ein zu kleiner Durchmesser führt zu hohen Strömungsgeschwindigkeiten, Druckverlusten und einer stärkeren Erwärmung des Hydrauliköls. Ein zu großer Durchmesser verursacht dagegen unnötige Kosten und größere Einbaumaße.

Bei der Berechnung sollten insbesondere folgende Faktoren berücksichtigt werden:

  • erforderlicher Volumenstrom der Hydraulikpumpe bzw. des Verbrauchers
  • zulässige Strömungsgeschwindigkeit des Hydraulikmediums
  • erforderlicher Betriebsdruck und mögliche Druckspitzen
  • Länge der Leitung und Anzahl der Bögen oder Verbindungen
  • Temperaturbereich und Viskosität des verwendeten Hydrauliköls
  • Einsatzbedingungen wie Bewegung, Vibration oder äußere Belastungen

Eine sorgfältige Dimensionierung sorgt für einen effizienten Betrieb, reduziert Energieverluste und verlängert die Lebensdauer von Pumpen, Ventilen und anderen Hydraulik-Komponenten.

Welche Durchflussmengen sind bei unterschiedlichen Leitungen und Durchmessern möglich?

Die mögliche Durchflussmenge einer Hydraulikleitung hängt hauptsächlich vom Innendurchmesser der Leitung und der zulässigen Strömungsgeschwindigkeit ab. Je größer der Leitungsquerschnitt, desto mehr Hydrauliköl kann bei geringeren Druckverlusten transportiert werden.

Als grobe Orientierung gelten im Hydraulikbereich häufig folgende Richtwerte:

  • Saugleitungen: etwa 0,5 bis 1,2 m/s Strömungsgeschwindigkeit
  • Rücklaufleitungen: etwa 2 bis 3 m/s
  • Druckleitungen: etwa 3 bis 6 m/s, abhängig vom Betriebsdruck und der Anwendung

Beispielsweise kann eine Leitung mit größerem Innendurchmesser deutlich höhere Volumenströme übertragen als eine kleinere Leitung gleicher Länge. Für eine exakte Auslegung müssen jedoch zusätzlich Druckverlust, Leitungslänge, Ölviskosität und Betriebsbedingungen berücksichtigt werden.

Welche Vorschriften müssen zum sicheren Betrieb beachtet werden?

Der sichere Betrieb hydraulischer Anlagen setzt eine fachgerechte Auswahl, Montage und regelmäßige Kontrolle aller Komponenten voraus. Hydraulische Systeme arbeiten häufig mit hohen Drücken, wodurch fehlerhafte Leitungen oder beschädigte Komponenten ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen können.

Wichtige Punkte für den sicheren Betrieb sind:

  • Verwendung geeigneter Hydraulikschläuche und Armaturen entsprechend Druckstufe und Anwendung
  • fachgerechte Montage von Pressarmaturen und Verschraubungen
  • Einhaltung der zulässigen Betriebsdrücke und Temperaturbereiche
  • regelmäßige Prüfung auf Beschädigungen, Leckagen und Verschleiß
  • Sicherung gegen mechanische Beschädigungen durch geeignete Schlauchschutzsysteme
  • Beachtung geltender Normen, Herstellerangaben und betrieblicher Sicherheitsvorschriften

Besonders bei mobilen Anwendungen mit starken Bewegungen und Vibrationen ist eine regelmäßige Kontrolle der Hydraulikleitungen wichtig, um Ausfälle und Gefährdungen zu vermeiden.

Welches Medium ist besonders aggressiv und benötigt spezielle Komponenten?

Neben klassischen Hydraulikölen gibt es zahlreiche Medien, die besondere Anforderungen an Schläuche, Dichtungen und Armaturen stellen. Besonders aggressive Medien können Werkstoffe angreifen, Dichtungen beschädigen oder die Lebensdauer von Komponenten deutlich reduzieren.

Zu den anspruchsvollen Medien gehören beispielsweise:

  • biologisch abbaubare Hydrauliköle (HEES, HETG)
  • Wasser-Glykol-Gemische und schwer entflammbare Hydraulikflüssigkeiten
  • Chemikalien und aggressive Reinigungsmedien
  • Dampf und heiße Flüssigkeiten
  • Lebensmittelmedien mit besonderen Hygieneanforderungen

Bei solchen Anwendungen müssen Schlauchmaterial, Dichtungen und Armaturen gezielt auf das Medium abgestimmt werden. Eine falsche Materialauswahl kann zu Versprödung, Quellung oder Undichtigkeiten führen.

Wie stark beeinflusst der Biegeradius den Druck im System?

Der Biegeradius eines Hydraulikschlauches beeinflusst den Systemdruck nicht direkt. Ein korrekt verlegter Schlauch hält den angegebenen Betriebsdruck unabhängig vom Biegeradius ein. Wird der zulässige Mindestbiegeradius jedoch unterschritten, entstehen zusätzliche Belastungen für Schlauch und Armatur.

Ein zu kleiner Biegeradius kann folgende Auswirkungen haben:

  • Reduzierung der Lebensdauer durch erhöhte Materialspannung
  • Beschädigung der Schlauchinnenschichten
  • Verformung des Schlauchquerschnitts und dadurch erhöhte Strömungsverluste
  • höhere Belastung der Anschlussstellen und Armaturen
  • mögliche Undichtigkeiten oder Schlauchausfälle

Eine direkte Berechnungsformel zwischen Biegeradius und Druckverlust gibt es nicht. Der Druckverlust einer Leitung wird hauptsächlich durch Faktoren wie Innendurchmesser, Leitungslänge, Volumenstrom, Ölviskosität und Anzahl der Umlenkungen bestimmt. Der vom Hersteller angegebene Mindestbiegeradius sollte deshalb immer eingehalten werden, um die maximale Sicherheit und Lebensdauer des Hydraulikschlauches zu erreichen.