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Inhaltsverzeichnis "Hydraulikschlauch Meterware" (Rubrik 06-01)

Hydraulikschlauch Meterware aus Gummi, PTFE und Thermoplast
Typ Bezeichnung ab Seite
Gummi-Hydraulikschläuche 1,2,3-Draht (Stahldrahtgeflechtsschläuche)
SHY-01 Hydraulikschlauch 1-Draht - Typ 1SN-EN 853 & 1SC-PLUS übertrifft EN 857 01-02
SHY-02 Hydraulikschlauch 1-Draht - erhöhte Temperaturen Typ Hi-Temp100 01-02
SHY-03 Hydraulikschlauch 2-Draht - Typ 2SN-EN 853 & 2SC-PLUS übertrifft EN 857 01-03
SHY-04 Hydraulikschlauch 2-Draht - TRIPLE-MORE 2SC-3xPLUS übertrifft EN 857 01-03
SHY-05 Hydraulikschlauch 2-Draht - superabriebfeste Decke Typ 2SC/SUT - EN 857 01-04
SHY-06 Hydraulikschlauch 2-Draht - erhöhte Temperaturen Typ Hi-Temp200 01-04
SHY-22 Hydraulikschläuche 1-4 Draht mit BAHNZULASSUNG gemäß EN45545-2 01-05
SHY-23 Hydraulikschlauch 3-Draht - Druckwerte ähnlich Multispiral 01-05
Gummi-Hydraulikschläuche 4-6-Draht (Multispiralschläuche)
SHY-07 Hydraulikschlauch - 4-Draht - Typ 4SP ; sowie 4SP-PLUS beide nach EN 856 01-06
SHY-08 Hydraulikschlauch - 4-Draht - erhöhte Druckstufe Typ 4SH - EN 856 01-06
SHY-24 Hydraulikschlauch - 4/6Draht - SUPERFLEX - 350bar Typ ISO18752-5000 01-07
SHY-09 Hydraulikschlauch - 4/6 Draht - Superhochdruck Typ R13/R15 - EN 856 01-07
PTFE-Hydraulikschläuche glatt & gewellt
SHY-10 Hydraulikschlauch PTFE/Teflon - GLATT - für sehr hohe Temperaturen 01-08
STE-06 Hydraulikschlauch PTFE/Teflon - GEWELLT/hochflexibel - für sehr hohe Temperaturen 01-08
Thermoplastik-Hydraulikschläuche
SHY-19 Thermoplastik-Messschlauch "Minipress"- besonders kompakte Bauart 01-09
SHY-15 Thermoplastik-Schraubschlauch bis 485bar - Montage auf der Baustelle möglich 01-10
SHY-13 Thermoplastik-Hydraulikschlauch - 1&2 Draht als Einzelschlauch 01-11
SHY-18 Thermoplastik-Hydraulikschlauch - 1&2 Draht ; Zwillings-Ausführung 01-11
SHY-17 Thermoplastik-Hydraulikschlauch - Typ R7/R8 Gewebeeinlage ; Einzelschlauch 01-12
SHY-14 Thermoplastik-Hydraulikschlauch - Typ R7/R8 Gewebeeinlage ; Zwillings-Ausführung 01-12
SHY-21 Thermoplastik-HD-Schlauch - EHP "Extra-High-Pressure" - 700bar 01-13
Gewebe-Hydraulikschläuche & Saugschläuche & STECKSCHLÄUCHE
SVI-03 Hydraulik-STECKSCHLAUCH "Push-Lock" mit Gewebeeinlage - ölbeständig Typ A 01-14
SVI-09 Hydraulik-STECKSCHLAUCH "Push-Lock" mit Gewebeeinlage - ölbeständig Typ B 01-14
SHY-12 Hydraulikschlauch mit Gewebeeinlagen - Typen 1TE, 2TE, 3TE - EN 854 01-15
SHY-11 Hydraulikschlauch mit Spirale - Saugschlauch - Typ R4 - SAE100R4 01-16
Hochdruck-Sonderschläuche
SHD-03 HÖCHSTDRUCK-Thermoplastik-Hydraulikschlauch - UHP "Ultra High Pressure" 01-17
SHD-01 HÖCHSTDRUCK-Gummischläuche "Waterblast" 01-18
SHY-25 Hydraulik "Sondergrößenschlauch" 01-18
SFA-04 Hochdruck-Farbspritzschlauch für Airless-Spritzgeräte 01-19
Waschgeräte-Hochdruckschläuche
SWG-01 Waschgeräte Heißwäscherschlauch; eine Stahleinlage; 130bar bis 250bar 01-20
SWG-02 Waschgeräte Heißwäscherschlauch; zwei Stahleinlagen; 400bar bis 500bar 01-20
SWG-03 Waschgeräte Kaltwasserschlauch; eine Gewebeeinlage; 90bar bis 140bar 01-20



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Pressarmaturen für Hydraulikschläuche

Inhaltsverzeichnis "Hydraulikschlauch Meterware" (Rubrik 06-01)

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Anwendungsgebiete von Hydraulik-Komponenten

Hydraulik-Komponenten kommen überall dort zum Einsatz, wo große Kräfte präzise und zuverlässig übertragen werden müssen. Typische Einsatzbereiche sind der Maschinen- und Anlagenbau, Baumaschinen, Land- und Forstmaschinen, Nutzfahrzeuge, Kommunalfahrzeuge, Pressen, Hebeanlagen, Fördertechnik sowie industrielle Produktionsanlagen. Auch in der Mobilhydraulik sorgen Schläuche, Armaturen, Ventile und Kupplungen für eine sichere Energieübertragung.

Je nach Anwendung unterscheiden sich die Anforderungen erheblich. Während in stationären Anlagen häufig eine hohe Dauerbelastbarkeit gefragt ist, stehen bei mobilen Maschinen Vibrationsfestigkeit, Flexibilität und eine hohe Beständigkeit gegenüber Witterungseinflüssen im Vordergrund. Deshalb sollten alle Komponenten hinsichtlich Druckbereich, Temperatur, Medium und Einbausituation optimal aufeinander abgestimmt werden.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Wartungsfreundlichkeit. Schnellkupplungen erleichtern Servicearbeiten, hochwertige Verschraubungen reduzieren das Risiko von Leckagen und passende Schlauchschutzsysteme verlängern die Lebensdauer der gesamten Hydraulikanlage. Die Auswahl geeigneter Komponenten trägt somit wesentlich zur Betriebssicherheit und Wirtschaftlichkeit bei.

Auswahl der passenden Hydraulik-Komponenten

Die Auswahl geeigneter Hydraulik-Komponenten beginnt mit einer genauen Betrachtung der Einsatzbedingungen. Entscheidend sind unter anderem Betriebsdruck, mögliche Druckspitzen, Temperaturbereich, das eingesetzte Hydraulikmedium sowie die erforderliche Durchflussmenge. Nur wenn alle Komponenten auf diese Anforderungen abgestimmt sind, arbeitet das Hydrauliksystem dauerhaft sicher und zuverlässig.

Ebenso wichtig sind die passenden Anschlussarten und Gewinde. Hydraulikarmaturen, Verschraubungen und Adapter müssen exakt zu den vorhandenen Anschlüssen passen, um Undichtigkeiten oder unnötige Strömungsverluste zu vermeiden. Bei Hydraulikschläuchen spielen zusätzlich Nennweite, Biegeradius und die erforderliche Druckstufe eine entscheidende Rolle.

Auch die Umgebungsbedingungen sollten berücksichtigt werden. Schläuche und Armaturen können durch UV-Strahlung, Abrieb, Chemikalien oder hohe Temperaturen stark beansprucht werden. In solchen Fällen erhöhen geeignete Schutzsysteme oder speziell ausgelegte Werkstoffe die Lebensdauer deutlich. Eine sorgfältige Auswahl reduziert Ausfallzeiten und senkt langfristig Wartungs- und Reparaturkosten.

Hydrauliksysteme sicher und wirtschaftlich betreiben

Ein zuverlässiges Hydrauliksystem erfordert nicht nur hochwertige Komponenten, sondern auch eine regelmäßige Kontrolle und Wartung. Schläuche sollten in festgelegten Intervallen auf Scheuerstellen, Risse, Quetschungen oder Undichtigkeiten überprüft werden. Beschädigte Leitungen und verschlissene Dichtungen sollten frühzeitig ersetzt werden, bevor ungeplante Maschinenstillstände entstehen.

Ebenso wichtig ist die regelmäßige Wartung von Filtern und Hydrauliköl. Verunreinigungen im System führen zu erhöhtem Verschleiß an Pumpen, Ventilen und Zylindern und können die gesamte Anlage beeinträchtigen. Saubere Hydraulikflüssigkeiten und funktionierende Filter tragen wesentlich zur Betriebssicherheit und Lebensdauer aller Komponenten bei.

Eine fachgerechte Verlegung der Hydraulikleitungen erhöht zusätzlich die Zuverlässigkeit. Ausreichende Biegeradien, eine spannungsfreie Montage sowie geeignete Rohrschellen und Schlauchschutzsysteme verhindern vorzeitigen Verschleiß. Wer bereits bei der Planung auf hochwertige Komponenten und eine saubere Installation achtet, reduziert Wartungsaufwand, Ausfallzeiten und die Gesamtkosten über die gesamte Lebensdauer der Anlage.

Häufige Fragen zum Thema Hydraulik

Welche Faktoren müssen für die Berechnung des Leitungsdurchmessers beachtet werden?

Die Auslegung des richtigen Leitungsdurchmessers ist entscheidend für die Leistungsfähigkeit und Effizienz eines Hydrauliksystems. Ein zu kleiner Durchmesser führt zu hohen Strömungsgeschwindigkeiten, Druckverlusten und einer stärkeren Erwärmung des Hydrauliköls. Ein zu großer Durchmesser verursacht dagegen unnötige Kosten und größere Einbaumaße.

Bei der Berechnung sollten insbesondere folgende Faktoren berücksichtigt werden:

  • erforderlicher Volumenstrom der Hydraulikpumpe bzw. des Verbrauchers
  • zulässige Strömungsgeschwindigkeit des Hydraulikmediums
  • erforderlicher Betriebsdruck und mögliche Druckspitzen
  • Länge der Leitung und Anzahl der Bögen oder Verbindungen
  • Temperaturbereich und Viskosität des verwendeten Hydrauliköls
  • Einsatzbedingungen wie Bewegung, Vibration oder äußere Belastungen

Eine sorgfältige Dimensionierung sorgt für einen effizienten Betrieb, reduziert Energieverluste und verlängert die Lebensdauer von Pumpen, Ventilen und anderen Hydraulik-Komponenten.

Welche Durchflussmengen sind bei unterschiedlichen Leitungen und Durchmessern möglich?

Die mögliche Durchflussmenge einer Hydraulikleitung hängt hauptsächlich vom Innendurchmesser der Leitung und der zulässigen Strömungsgeschwindigkeit ab. Je größer der Leitungsquerschnitt, desto mehr Hydrauliköl kann bei geringeren Druckverlusten transportiert werden.

Als grobe Orientierung gelten im Hydraulikbereich häufig folgende Richtwerte:

  • Saugleitungen: etwa 0,5 bis 1,2 m/s Strömungsgeschwindigkeit
  • Rücklaufleitungen: etwa 2 bis 3 m/s
  • Druckleitungen: etwa 3 bis 6 m/s, abhängig vom Betriebsdruck und der Anwendung

Beispielsweise kann eine Leitung mit größerem Innendurchmesser deutlich höhere Volumenströme übertragen als eine kleinere Leitung gleicher Länge. Für eine exakte Auslegung müssen jedoch zusätzlich Druckverlust, Leitungslänge, Ölviskosität und Betriebsbedingungen berücksichtigt werden.

Welche Vorschriften müssen zum sicheren Betrieb beachtet werden?

Der sichere Betrieb hydraulischer Anlagen setzt eine fachgerechte Auswahl, Montage und regelmäßige Kontrolle aller Komponenten voraus. Hydraulische Systeme arbeiten häufig mit hohen Drücken, wodurch fehlerhafte Leitungen oder beschädigte Komponenten ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen können.

Wichtige Punkte für den sicheren Betrieb sind:

  • Verwendung geeigneter Hydraulikschläuche und Armaturen entsprechend Druckstufe und Anwendung
  • fachgerechte Montage von Pressarmaturen und Verschraubungen
  • Einhaltung der zulässigen Betriebsdrücke und Temperaturbereiche
  • regelmäßige Prüfung auf Beschädigungen, Leckagen und Verschleiß
  • Sicherung gegen mechanische Beschädigungen durch geeignete Schlauchschutzsysteme
  • Beachtung geltender Normen, Herstellerangaben und betrieblicher Sicherheitsvorschriften

Besonders bei mobilen Anwendungen mit starken Bewegungen und Vibrationen ist eine regelmäßige Kontrolle der Hydraulikleitungen wichtig, um Ausfälle und Gefährdungen zu vermeiden.

Welches Medium ist besonders aggressiv und benötigt spezielle Komponenten?

Neben klassischen Hydraulikölen gibt es zahlreiche Medien, die besondere Anforderungen an Schläuche, Dichtungen und Armaturen stellen. Besonders aggressive Medien können Werkstoffe angreifen, Dichtungen beschädigen oder die Lebensdauer von Komponenten deutlich reduzieren.

Zu den anspruchsvollen Medien gehören beispielsweise:

  • biologisch abbaubare Hydrauliköle (HEES, HETG)
  • Wasser-Glykol-Gemische und schwer entflammbare Hydraulikflüssigkeiten
  • Chemikalien und aggressive Reinigungsmedien
  • Dampf und heiße Flüssigkeiten
  • Lebensmittelmedien mit besonderen Hygieneanforderungen

Bei solchen Anwendungen müssen Schlauchmaterial, Dichtungen und Armaturen gezielt auf das Medium abgestimmt werden. Eine falsche Materialauswahl kann zu Versprödung, Quellung oder Undichtigkeiten führen.

Wie stark beeinflusst der Biegeradius den Druck im System?

Der Biegeradius eines Hydraulikschlauches beeinflusst den Systemdruck nicht direkt. Ein korrekt verlegter Schlauch hält den angegebenen Betriebsdruck unabhängig vom Biegeradius ein. Wird der zulässige Mindestbiegeradius jedoch unterschritten, entstehen zusätzliche Belastungen für Schlauch und Armatur.

Ein zu kleiner Biegeradius kann folgende Auswirkungen haben:

  • Reduzierung der Lebensdauer durch erhöhte Materialspannung
  • Beschädigung der Schlauchinnenschichten
  • Verformung des Schlauchquerschnitts und dadurch erhöhte Strömungsverluste
  • höhere Belastung der Anschlussstellen und Armaturen
  • mögliche Undichtigkeiten oder Schlauchausfälle

Eine direkte Berechnungsformel zwischen Biegeradius und Druckverlust gibt es nicht. Der Druckverlust einer Leitung wird hauptsächlich durch Faktoren wie Innendurchmesser, Leitungslänge, Volumenstrom, Ölviskosität und Anzahl der Umlenkungen bestimmt. Der vom Hersteller angegebene Mindestbiegeradius sollte deshalb immer eingehalten werden, um die maximale Sicherheit und Lebensdauer des Hydraulikschlauches zu erreichen.