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Inhaltsverzeichnis "Mobilhydraulik Ventile" (Rubrik 06-14)

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Typ Bezeichnung ab Seite
HRV-01 Rückschlagventile bds. IG 14-03
HRV-02 Rückschlagventile AG - Rohr 14-04
HRV-03 Rückschlagventile Rohr-Rohr 14-08
HRV-04 Rückschlagventile entsperrbar 14-09
HRV-08 Doppel-Rückschlagventile entsperrbar (=Sperrblock) 14-09
HRV-05 Drosselrückschlagventile mit Handrad 14-10
HRV-06 Drosselrückschlagventile als Leitungspatrone 14-11
HRV-07 Hydraulik-Drosselplättchen als Fixdrossel 14-11
HRV-09 HD-Drosselventil mit Handrad - beiderseits IG zöllig 14-12
HRV-10 HD-Absperr-Nadelventil mit Handrad - beiderseits IG zöllig 14-13
HRV-11 Drosselventile als Leitungspatrone 14-14
HRV-12A Wechselventile mit Innengewindeanschlüssen 14-15
HRV-12B Wechselventile mit 24° Schneidringkonus 14-15
HRV-13A Druckbegrenzungsventile Bauart A 14-16
HRV-13B Druckbegrenzungsventile Bauart B 14-17
HRV-13C Druckbegrenzungsventile Bauart C 14-18
HRV-14A RL Druckminderventil mit Standardkopf & Kontermutter 14-19
HRV-14B RL Druckminderventil mit Kunststoff-Handrad 14-19
HRV-15A/B/C Leitungsbruch-Sicherungen lose oder im Gehäuse 14-20
HRV-16A/B/C Lasthalteventile/Senkbremsventile einfach- oder doppeltwirkend 14-21
HRV-17 3 Wege Stromregelventile 14-23
HRV-18A/B Anschlagventile (Ein/Aus) 14-24
HRV-19A/B0 Druckfolgeventile (2 Varianten) 14-25
HRV-20 Hydraulik-Kolbenmengenteiler 14-26
HRV-21 Zahnradmengenteiler 14-26
HHU-24 700 bar Drossel- und Absperrventil mit NPT-Gewinde 14-27
HHU-25 700 bar Drosselrückschlagventil mit NPT-Gewinde 14-27
HHU-26 700 bar Feinregulier-Drosselrückschlagventil mit NPT-Gewinde 14-27
HHU-27 700 bar Leitungs-Rückschlagventil mit NPT-Gewinde 14-27
HHU-28 700 bar entsperrbares Rückschlagventil mit NPT-Gewinde 14-27
HHU-29 700 bar Druckbegrenzungsventil & Schottmutter mit NPT-Gewinde 14-27
HHU-30 700 bar Druckbegrenzungsventil Blockgehäuse mit NPT-Gewinde 14-27
HHU-31 700 bar 2-fach Drossel- und Absperrventil mit NPT-Gewinde 14-28
HHU-32 700 bar 4-fach Drossel- und Absperrventil mit NPT-Gewinde 14-28
HHU-33 700 bar 3/2-Wege Handventil, druckloser Umlauf, mit NPT-Gewinde 14-28
HHU-34 700 bar 3/2-Wege Handventil, Mittelstellung gesperrt, mit NPT-Gewinde 14-28
HHU-35 700 bar 4/2-Wege Handventil, druckloser Umlauf, mit NPT-Gewinde 14-28
HHU-36 700 bar 4/2-Wege Handventil, Mittelstellung gesperrt, mit NPT-Gewinde 14-28
HRV-29 1000 bar Absperr- Nadelventil aus EDELSTAHL - Typ 1 14-29
HRV-30 1000 bar Absperr- Nadelventil aus EDELSTAHL - Typ 2 14-29
HRV-31 1000 bar Absperr- Nadelventil aus EDELSTAHL - Typ 3 14-29
HRV-32 1000 bar Rückschlagventil aus EDELSTAHL - Typ 1 & 2 14-29
HRV-22 Hydraulik 2-Wege Stromregelventil - druckkompensiert 14-30
HRV-23 Hydraulik Schockventil - doppeltwirkend 14-30
HRV-24 Hydraulik Regenerativ Ventil 14-30
HRV-25 Hydraulik Doppeldruckbegrenzungsventil Bauart A 14-30
HRV-26 Hydraulik Doppeldruckbegrenzungsventil Bauart B 14-30
HRV-27 Hydraulik Abschlatventil 14-30
HRV-28 Hydraulik Speicherladeventil 14-30
HMV-01 Hydraulik Monoblockventile mit Handhebel max. 40L/min 14-32
HMV-02 Hydraulik Monoblockventile mit Handhebel max. 80L/min 14-33
HMV-03 Hydraulik Monoblockventile mit Handhebel max. 120L/min 14-34
HMV-04 Hydraulik Monoblockventile mit Handhebel für HOLZSPALTER - 1 Sektion 14-35
HMV-05 Hydraulik Monoblockventile in JOYSTICK-Ausführung - 2 Sektionen 14-35
HMV-06 Ersatzteil für Monoblockventil - hier lose Kolben - für Handhebeltyp 14-36
HMV-07 Ersatzteil für Monoblockventil - hier lose mehrteilige Rastungssets 14-36
HMV-08 Ersatzteil für Monoblockventil - hier Druckweiterleitungspatronen 14-37
HMV-09 Ersatzteil für Monoblockventil - hier Druckbegrenzungsventil-Patronen 14-37
HMV-10 Ersatzteil für Monoblockventil - hier Hebelgehäuse 14-37
HMV-11 Ersatzteil für Monoblockventil - hier lose Gummimanschette 14-37
HMV-12 Ersatzteil für Monoblockventil - hier lose Handhebel 14-37
HMV-13 Hydraulik Monoblockventile elektrisch betätigt max. 50L/min 14-38
HMV-14 Hydraulik Monoblockventile elektrisch betätigt max. 80L/min 14-39
HMV-15 Ersatzteil für Monoblockventil - hier lose Kolben - für Elektrotyp 14-40
HMV-16 Ersatzteil für Elektro-Monoblockventil - hier lose Magnetspulen 14-40
HMV-50 Hydraulik 2/2-Wege Magnetventile inkl. Gehäuse 40L/min 3/8" stromlos offen 14-42
HMV-51 Hydraulik 2/2-Wege Magnetventile inkl. Gehäuse 40L/min 3/8" stromlos geschlossen 14-43
HMV-52 Hydraulik 2/2-Wege Magnetventile inkl. Gehäuse 60L/min 1/2" stromlos offen 14-44
HMV-53 Hydraulik 2/2-Wege Magnetventile inkl. Gehäuse 60L/min 1/2" stromlos geschlossen 14-45
HMV-54 Hydraulik 2/2-Wege Magnetventile inkl. Gehäuse 80L/min 3/4" stromlos offen 14-46
HMV-55 Hydraulik 2/2-Wege Magnetventile inkl. Gehäuse 80L/min 3/4" stromlos geschlossen14-44 14-47
HMV-56 Hydraulik 2/2-Wege Magnetventile inkl. Gehäuse 150L/min 1" stromlos offen 14-48
HMV-57 Hydraulik 2/2-Wege Magnetventile inkl. Gehäuse 150L/min 1" stromlos geschlossen 14-49
HMV-60 Hydraulik 3/2-Wege Magnetventile als Schieberventile 14-50
HMV-61 Hydraulik 6/2-Wege Magnetventile als Schieberventile 14-50
HMV-62 Hydraulik 8/3-Wege Magnetventile als Schieberventile 14-50
HMV-01 Hydraulik Monoblock-Magnetventile als Schieberventile 14-50
HCV-01 Hydraulik CETOP-Magnetventile als Schieberventile 14-50




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Anwendungsgebiete von Hydraulik-Komponenten

Hydraulik-Komponenten kommen überall dort zum Einsatz, wo große Kräfte präzise und zuverlässig übertragen werden müssen. Typische Einsatzbereiche sind der Maschinen- und Anlagenbau, Baumaschinen, Land- und Forstmaschinen, Nutzfahrzeuge, Kommunalfahrzeuge, Pressen, Hebeanlagen, Fördertechnik sowie industrielle Produktionsanlagen. Auch in der Mobilhydraulik sorgen Schläuche, Armaturen, Ventile und Kupplungen für eine sichere Energieübertragung.

Je nach Anwendung unterscheiden sich die Anforderungen erheblich. Während in stationären Anlagen häufig eine hohe Dauerbelastbarkeit gefragt ist, stehen bei mobilen Maschinen Vibrationsfestigkeit, Flexibilität und eine hohe Beständigkeit gegenüber Witterungseinflüssen im Vordergrund. Deshalb sollten alle Komponenten hinsichtlich Druckbereich, Temperatur, Medium und Einbausituation optimal aufeinander abgestimmt werden.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Wartungsfreundlichkeit. Schnellkupplungen erleichtern Servicearbeiten, hochwertige Verschraubungen reduzieren das Risiko von Leckagen und passende Schlauchschutzsysteme verlängern die Lebensdauer der gesamten Hydraulikanlage. Die Auswahl geeigneter Komponenten trägt somit wesentlich zur Betriebssicherheit und Wirtschaftlichkeit bei.

Auswahl der passenden Hydraulik-Komponenten

Die Auswahl geeigneter Hydraulik-Komponenten beginnt mit einer genauen Betrachtung der Einsatzbedingungen. Entscheidend sind unter anderem Betriebsdruck, mögliche Druckspitzen, Temperaturbereich, das eingesetzte Hydraulikmedium sowie die erforderliche Durchflussmenge. Nur wenn alle Komponenten auf diese Anforderungen abgestimmt sind, arbeitet das Hydrauliksystem dauerhaft sicher und zuverlässig.

Ebenso wichtig sind die passenden Anschlussarten und Gewinde. Hydraulikarmaturen, Verschraubungen und Adapter müssen exakt zu den vorhandenen Anschlüssen passen, um Undichtigkeiten oder unnötige Strömungsverluste zu vermeiden. Bei Hydraulikschläuchen spielen zusätzlich Nennweite, Biegeradius und die erforderliche Druckstufe eine entscheidende Rolle.

Auch die Umgebungsbedingungen sollten berücksichtigt werden. Schläuche und Armaturen können durch UV-Strahlung, Abrieb, Chemikalien oder hohe Temperaturen stark beansprucht werden. In solchen Fällen erhöhen geeignete Schutzsysteme oder speziell ausgelegte Werkstoffe die Lebensdauer deutlich. Eine sorgfältige Auswahl reduziert Ausfallzeiten und senkt langfristig Wartungs- und Reparaturkosten.

Hydrauliksysteme sicher und wirtschaftlich betreiben

Ein zuverlässiges Hydrauliksystem erfordert nicht nur hochwertige Komponenten, sondern auch eine regelmäßige Kontrolle und Wartung. Schläuche sollten in festgelegten Intervallen auf Scheuerstellen, Risse, Quetschungen oder Undichtigkeiten überprüft werden. Beschädigte Leitungen und verschlissene Dichtungen sollten frühzeitig ersetzt werden, bevor ungeplante Maschinenstillstände entstehen.

Ebenso wichtig ist die regelmäßige Wartung von Filtern und Hydrauliköl. Verunreinigungen im System führen zu erhöhtem Verschleiß an Pumpen, Ventilen und Zylindern und können die gesamte Anlage beeinträchtigen. Saubere Hydraulikflüssigkeiten und funktionierende Filter tragen wesentlich zur Betriebssicherheit und Lebensdauer aller Komponenten bei.

Eine fachgerechte Verlegung der Hydraulikleitungen erhöht zusätzlich die Zuverlässigkeit. Ausreichende Biegeradien, eine spannungsfreie Montage sowie geeignete Rohrschellen und Schlauchschutzsysteme verhindern vorzeitigen Verschleiß. Wer bereits bei der Planung auf hochwertige Komponenten und eine saubere Installation achtet, reduziert Wartungsaufwand, Ausfallzeiten und die Gesamtkosten über die gesamte Lebensdauer der Anlage.

Häufige Fragen zum Thema Hydraulik

Welche Faktoren müssen für die Berechnung des Leitungsdurchmessers beachtet werden?

Die Auslegung des richtigen Leitungsdurchmessers ist entscheidend für die Leistungsfähigkeit und Effizienz eines Hydrauliksystems. Ein zu kleiner Durchmesser führt zu hohen Strömungsgeschwindigkeiten, Druckverlusten und einer stärkeren Erwärmung des Hydrauliköls. Ein zu großer Durchmesser verursacht dagegen unnötige Kosten und größere Einbaumaße.

Bei der Berechnung sollten insbesondere folgende Faktoren berücksichtigt werden:

  • erforderlicher Volumenstrom der Hydraulikpumpe bzw. des Verbrauchers
  • zulässige Strömungsgeschwindigkeit des Hydraulikmediums
  • erforderlicher Betriebsdruck und mögliche Druckspitzen
  • Länge der Leitung und Anzahl der Bögen oder Verbindungen
  • Temperaturbereich und Viskosität des verwendeten Hydrauliköls
  • Einsatzbedingungen wie Bewegung, Vibration oder äußere Belastungen

Eine sorgfältige Dimensionierung sorgt für einen effizienten Betrieb, reduziert Energieverluste und verlängert die Lebensdauer von Pumpen, Ventilen und anderen Hydraulik-Komponenten.

Welche Durchflussmengen sind bei unterschiedlichen Leitungen und Durchmessern möglich?

Die mögliche Durchflussmenge einer Hydraulikleitung hängt hauptsächlich vom Innendurchmesser der Leitung und der zulässigen Strömungsgeschwindigkeit ab. Je größer der Leitungsquerschnitt, desto mehr Hydrauliköl kann bei geringeren Druckverlusten transportiert werden.

Als grobe Orientierung gelten im Hydraulikbereich häufig folgende Richtwerte:

  • Saugleitungen: etwa 0,5 bis 1,2 m/s Strömungsgeschwindigkeit
  • Rücklaufleitungen: etwa 2 bis 3 m/s
  • Druckleitungen: etwa 3 bis 6 m/s, abhängig vom Betriebsdruck und der Anwendung

Beispielsweise kann eine Leitung mit größerem Innendurchmesser deutlich höhere Volumenströme übertragen als eine kleinere Leitung gleicher Länge. Für eine exakte Auslegung müssen jedoch zusätzlich Druckverlust, Leitungslänge, Ölviskosität und Betriebsbedingungen berücksichtigt werden.

Welche Vorschriften müssen zum sicheren Betrieb beachtet werden?

Der sichere Betrieb hydraulischer Anlagen setzt eine fachgerechte Auswahl, Montage und regelmäßige Kontrolle aller Komponenten voraus. Hydraulische Systeme arbeiten häufig mit hohen Drücken, wodurch fehlerhafte Leitungen oder beschädigte Komponenten ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen können.

Wichtige Punkte für den sicheren Betrieb sind:

  • Verwendung geeigneter Hydraulikschläuche und Armaturen entsprechend Druckstufe und Anwendung
  • fachgerechte Montage von Pressarmaturen und Verschraubungen
  • Einhaltung der zulässigen Betriebsdrücke und Temperaturbereiche
  • regelmäßige Prüfung auf Beschädigungen, Leckagen und Verschleiß
  • Sicherung gegen mechanische Beschädigungen durch geeignete Schlauchschutzsysteme
  • Beachtung geltender Normen, Herstellerangaben und betrieblicher Sicherheitsvorschriften

Besonders bei mobilen Anwendungen mit starken Bewegungen und Vibrationen ist eine regelmäßige Kontrolle der Hydraulikleitungen wichtig, um Ausfälle und Gefährdungen zu vermeiden.

Welches Medium ist besonders aggressiv und benötigt spezielle Komponenten?

Neben klassischen Hydraulikölen gibt es zahlreiche Medien, die besondere Anforderungen an Schläuche, Dichtungen und Armaturen stellen. Besonders aggressive Medien können Werkstoffe angreifen, Dichtungen beschädigen oder die Lebensdauer von Komponenten deutlich reduzieren.

Zu den anspruchsvollen Medien gehören beispielsweise:

  • biologisch abbaubare Hydrauliköle (HEES, HETG)
  • Wasser-Glykol-Gemische und schwer entflammbare Hydraulikflüssigkeiten
  • Chemikalien und aggressive Reinigungsmedien
  • Dampf und heiße Flüssigkeiten
  • Lebensmittelmedien mit besonderen Hygieneanforderungen

Bei solchen Anwendungen müssen Schlauchmaterial, Dichtungen und Armaturen gezielt auf das Medium abgestimmt werden. Eine falsche Materialauswahl kann zu Versprödung, Quellung oder Undichtigkeiten führen.

Wie stark beeinflusst der Biegeradius den Druck im System?

Der Biegeradius eines Hydraulikschlauches beeinflusst den Systemdruck nicht direkt. Ein korrekt verlegter Schlauch hält den angegebenen Betriebsdruck unabhängig vom Biegeradius ein. Wird der zulässige Mindestbiegeradius jedoch unterschritten, entstehen zusätzliche Belastungen für Schlauch und Armatur.

Ein zu kleiner Biegeradius kann folgende Auswirkungen haben:

  • Reduzierung der Lebensdauer durch erhöhte Materialspannung
  • Beschädigung der Schlauchinnenschichten
  • Verformung des Schlauchquerschnitts und dadurch erhöhte Strömungsverluste
  • höhere Belastung der Anschlussstellen und Armaturen
  • mögliche Undichtigkeiten oder Schlauchausfälle

Eine direkte Berechnungsformel zwischen Biegeradius und Druckverlust gibt es nicht. Der Druckverlust einer Leitung wird hauptsächlich durch Faktoren wie Innendurchmesser, Leitungslänge, Volumenstrom, Ölviskosität und Anzahl der Umlenkungen bestimmt. Der vom Hersteller angegebene Mindestbiegeradius sollte deshalb immer eingehalten werden, um die maximale Sicherheit und Lebensdauer des Hydraulikschlauches zu erreichen.