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Packungen Schnüre Bänder
Stopfbuchsen-Packungen verschiedenster Qualitäten, für statische und dynamische Anwendungen, Dichtbänder und Schnüre für Hochtemperaturbereiche, uvm.


Inhaltsverzeichnis ↪

Packungen, Schnüre & Hitzeschutzbänder – PDF-Katalog



Entdecken Sie unser umfangreiches Sortiment an Dichtpackungen, Hitzeschutzschnüren und -bändern für statische und dynamische Anwendungen. Unsere hochwertigen Dichtungsmaterialien sind für unterschiedliche
Temperaturbereiche und Betriebsbedingungen ausgelegt – ideal für Industrie, Anlagenbau und Maschinenbau.

Packungen für statische Anwendungen


  • Typ 1 – bis 450°C: Für allgemeine Abdichtungen bei moderaten Temperaturen
  • Typ 2 – bis 700°C: Für höhere thermische Belastungen und industrielle Anwendungen
  • Typ 3 – bis 1050°C: Für extreme Temperaturbereiche, z. B. Ofenbau und Hochtemperaturanlagen

Packungen für dynamische Anwendungen


  • Typ A – Gore/PTFE: Chemikalienbeständig, ideal für rotierende Wellen und Pumpen
  • Typ B – PTFE/Graphit: Universell einsetzbar, gute Wärmeleitfähigkeit und Dichtwirkung
  • Typ C – Aramid: Hohe Verschleißfestigkeit für anspruchsvolle mechanische Belastungen
  • Typ D – PTFE/Aramid: Kombination aus Flexibilität und Stabilität
  • Typ E – Graphitfolie: Hervorragende Temperaturbeständigkeit und chemische Resistenz
  • Typ F – PTFE: Ideal für chemische Industrie, hohe Beständigkeit gegenüber aggressiven Medien

Hitzeschutzschnüre


  • Typ 1 – bis 550°C: Universell einsetzbare Hitzeschutzschnur für Industrie und Handwerk
  • Typ 2 – bis 800°C: Für höhere Dauerbelastungen in thermischen Anwendungen
  • Typ 3 – bis 1100°C: Für extreme Temperaturen, z. B. Ofen- oder Abgasanwendungen

Hitzeschutzbänder


  • Serie A – bis 550°C: Standardband für allgemeine Isolations- und Schutzaufgaben
  • Serie B – bis 800°C: Für höhere Temperaturbeanspruchung
  • Serie C – bis 550°C: Selbstklebend, ideal zur einfachen Montage und Nachrüstung
  • Serie D – bis 1000°C: Hochtemperaturband für industrielle Wärmeanwendungen
  • Serie E – bis 1100°C: Für maximale Hitzebeständigkeit in Extrembereichen

Vorteile und Einsatzbereiche


  • Große Auswahl an Materialien für unterschiedliche Temperaturen und Medien
  • Für statische und dynamische Dichtungsanwendungen geeignet
  • Hohe Temperatur- und Druckbeständigkeit
  • Geeignet für Industrieanlagen, Heiztechnik, Ofenbau und Rohrsysteme
  • Selbstklebende Varianten für einfache Montage verfügbar

Hinweis zur Anfrage


  • Bitte geben Sie Einsatztemperatur, Medium und Abmessungen bei Ihrer Anfrage an
  • Wir beraten Sie bei der Auswahl der optimalen Materialkombination

Laden Sie jetzt den PDF-Katalog für Packungen, Hitzeschutzschnüre und -bänder herunter und erhalten Sie
eine vollständige Übersicht über alle verfügbaren Typen, Materialien, Temperaturbereiche und Anwendungen.



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Eigenschaften von Dichtungen, flüssigen Dichtmitteln oder technischen Sprays

Dichtungen und Dichtmittel übernehmen wichtige Funktionen beim Schutz vor Leckagen, Druckverlust und dem Eindringen von Schmutz oder Feuchtigkeit. Je nach Anwendung stehen unterschiedliche Werkstoffe und Ausführungen zur Verfügung, beispielsweise NBR, EPDM, PTFE, FKM oder spezielle Hochtemperaturmaterialien.

Flüssige Dichtmittel passen sich optimal an Gewinde und Dichtflächen an und ermöglichen eine zuverlässige Abdichtung auch bei anspruchsvollen Bedingungen. Technische Sprays unterstützen zusätzlich bei Montage, Pflege, Korrosionsschutz und Wartung von Bauteilen.

Typische Anwendungsbereiche für Dichtungen, bzw. flüssigen Dichtmitteln und Sprays

Dichtungen und Dichtmittel werden in zahlreichen Bereichen eingesetzt, darunter Maschinenbau, Anlagenbau, Hydraulik, Pneumatik, Rohrleitungstechnik und industrielle Wartung. Sie kommen beispielsweise bei Flanschverbindungen, Verschraubungen, Armaturen, Kupplungen und Rohrsystemen zum Einsatz.

Technische Sprays finden Anwendung bei Montage- und Wartungsarbeiten, etwa zur Schmierung, Reinigung, Pflege, Rostlösung oder zum Schutz empfindlicher Komponenten. Die Auswahl des geeigneten Produkts richtet sich nach Medium, Temperatur, Belastung und Umgebungseinflüssen.

So wählen Sie die passenden Dichtungen und Dichtmittel aus

Die Auswahl der richtigen Dichtung oder des passenden Dichtmittels hängt von mehreren Faktoren ab. Entscheidend sind unter anderem Medium, Temperaturbereich, Druckbelastung, Werkstoffverträglichkeit und die Art der Verbindung.

Für Rohrleitungen, Gewinde- und Flanschverbindungen sollten Dichtungen und Dichtmittel immer passend zur jeweiligen Anwendung ausgewählt werden. Angaben zu Normen, Abmessungen und Beständigkeiten helfen dabei, eine dauerhaft sichere und zuverlässige Abdichtung zu gewährleisten.

Häufige Fragen zu Dichtungen, Dichtmitteln und Abdichtungsproblemen

Kann man ein beschädigtes oder verschlissenes Gewinde gut abdichten?

Ein beschädigtes Gewinde kann nur dann weiterverwendet werden, wenn die tragenden Gewindeflanken noch ausreichend vorhanden sind und keine sicherheitsrelevante Schwächung besteht. Als grobe Praxisregel sollten mindestens 70 bis 80 % der ursprünglichen Gewindehöhe erhalten sein und mindestens 4 bis 5 vollständige Gewindegänge sicher tragen. Bei druckbeaufschlagten Leitungen, Gasinstallationen oder sicherheitskritischen Anwendungen sollten beschädigte Gewinde nicht repariert, sondern ersetzt oder fachgerecht nachgearbeitet werden.

Leichte Korrosion oder oberflächlicher Rost kann häufig mit einer geeigneten Bürste entfernt werden, wenn die Gewindeflanken danach weiterhin gleichmäßig ausgeprägt sind. Tiefere Korrosionsnarben, Materialausbrüche oder abgeflachte Gewindespitzen beeinträchtigen jedoch die Dichtwirkung und die mechanische Festigkeit. Ein Gewinde sollte nicht nur „sauber“, sondern geometrisch noch nahezu vollständig erhalten sein.

Kleinere Beschädigungen können je nach Anwendung mit geeigneten Gewindedichtmitteln ausgeglichen werden. Flüssige Gewindedichtungen oder PTFE-Dichtmittel können Unebenheiten abdichten, ersetzen aber kein beschädigtes oder fehlendes Gewinde. Bei größeren Schäden sollte das Gewinde nachgeschnitten, mit einem geeigneten Reparatursystem instandgesetzt oder das Bauteil ausgetauscht werden.

Welche Materialunverträglichkeiten können zwischen Dichtung und Medium auftreten?

Dichtungsmaterial und Medium müssen immer aufeinander abgestimmt sein. Eine falsche Materialwahl kann zu Aufquellen, Versprödung, Rissbildung oder einem vollständigen Ausfall der Dichtung führen. Beispiele:

  • NBR-Dichtungen sind nicht für alle Kraftstoffe oder aromatische Lösungsmittel geeignet,
  • EPDM kann durch Mineralöle und Fette geschädigt werden und
  • Naturkautschuk ist für viele aggressive Chemikalien ungeeignet.

Bei hohen Temperaturen oder speziellen Medien werden häufig Materialien wie FKM (Viton®) oder PTFE eingesetzt.

Was muss man bei einer Gewindeabdichtung beachten?

Bei Gewindeabdichtungen müssen Gewinde sauber, fettfrei und unbeschädigt sein. Bei PTFE-Band ist auf die richtige Wickelrichtung entsprechend der Einschraubrichtung zu achten. Das Band sollte gleichmäßig straff aufgewickelt werden und das Gewindeprofil ausfüllen, ohne übermäßig aufzutragen. Zu viel Material kann das Gewinde beschädigen oder die Montage erschweren. Flüssige Gewindedichtmittel müssen entsprechend der Herstellerangaben verarbeitet und ausgehärtet werden.

Unter welchen Umständen können alte Dichtungen wiederverwendet werden?

Die Wiederverwendung alter Dichtungen ist grundsätzlich nicht empfehlenswert, da Dichtungen sich während des Betriebs dauerhaft verformen und ihre Elastizität verlieren können. In Ausnahmefällen können hochwertige metallische Dichtungen oder speziell dafür ausgelegte Dichtsysteme erneut verwendet werden, wenn sie unbeschädigt und vom Hersteller dafür freigegeben sind. Zusätzliche Dichtmittel können keine beschädigte oder dauerhaft verformte Dichtung zuverlässig ersetzen. Für druckbeaufschlagte Systeme sowie hohe Temperaturen sollte grundsätzlich eine neue passende Dichtung verwendet werden.

Bei welchen Dichtungen ist das Anzugsdrehmoment besonders wichtig?

Ein korrektes Anzugsdrehmoment ist besonders bei Flanschdichtungen, O-Ringen in Verschraubungen und metallischen Dichtsystemen wichtig. Ein zu geringes Drehmoment kann zu Undichtigkeiten führen, während ein zu hohes Drehmoment Dichtungen beschädigen oder herauspressen kann. Besonders bei Flanschverbindungen mit PTFE-, Elastomer- oder Hochleistungsdichtungen ist eine gleichmäßige Verschraubung entscheidend.

Wie glatt muss eine Dichtfläche sein?

Die erforderliche Oberflächenqualität hängt vom Dichtungsmaterial und der Anwendung ab. Elastomerdichtungen wie NBR oder EPDM können kleinere Oberflächenunebenheiten ausgleichen, während metallische Dichtungen oder PTFE-Dichtungen deutlich höhere Anforderungen an die Dichtfläche stellen. Beschädigte Flächen sollten vor der Montage sorgfältig gereinigt und gegebenenfalls nachbearbeitet werden. Für leichte Nacharbeiten eignen sich häufig feine Schleifmittel im Bereich etwa von Körnung 240 bis 600, abhängig vom Werkstoff und der gewünschten Oberflächenqualität.

Wie viel Toleranz zwischen den Dichtflächen können verschiedene Dichtungen ausgleichen?

Die ausgleichbare Unebenheit hängt stark von Dichtungsart, Material und Dicke ab. Weiche Elastomerdichtungen können kleinere Spalte und Unebenheiten ausgleichen, während harte Dichtungen deutlich empfindlicher reagieren. Als grobe Orientierung können Flachdichtungen aus Faserwerkstoffen bei geeigneter Ausführung teilweise Spalte im Bereich von etwa 0,1 bis 0,5 mm ausgleichen. Elastomer-O-Ringe können je nach Einbausituation ebenfalls geringe Toleranzen aufnehmen. Größere Abweichungen müssen jedoch mechanisch korrigiert werden, da eine Dichtung keine fehlerhafte Konstruktion ersetzen kann.

Kann man zwei Dichtungen verwenden, um schiefe Dichtflächen auszugleichen?

Das Einsetzen von zwei Dichtungen übereinander ist normalerweise keine empfehlenswerte Lösung. Dadurch können zusätzliche Leckagewege entstehen und die Verbindung kann sich unter Druck oder Temperaturbelastung verändern. Bei schiefen Dichtflächen sollten die Ursachen behoben werden, beispielsweise durch Nachbearbeitung, Ausrichtung der Bauteile oder den Einsatz einer dafür geeigneten speziellen Dichtungslösung.