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Inhaltsverzeichnis "Hydraulik Hubgeräte bis 700 bar" (Rubrik 06-17)

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Typ Bezeichnung ab Seite
HHU-01 700bar Hubgeräte-Zylinder, Mehrzweck-Baureihe SHS - Profiline 17-02
HHU-02 700bar Hubgeräte-Zylinder, Hohlkolben-Baureihe SHH - Profiline 17-03
HHU-03 700bar Hubgeräte-Zylinder, Kurzhub-Baureihe SHL - Profiline 17-04
HHU-04 700bar Hubgeräte-Zylinder, Flach-Baureihe SHP - Profiline 17-05
HHU-05 700bar Hubgeräte-Zylinder, SUPERFLACH-Baureihe LHV - Profiline 17-06
HHU-06 Hochdruck Handpumpen 700-1500-2800 bar - Profiline 17-07
HHU-07 Hochdruck Fußpumpen 700bar besonders rückenschonend - Profiline 17-08
HHU-08 Pneumatisch betriebene Hochdruckpumpen bis 700bar - Profiline 17-08
HHU-09 Hochdruck Elektroaggregat 700bar komplett verkabelt - Profiline 17-09
HHU-10 Hydraulischer Spreizer 1,0 oder 1,5 Tonnen - Profiline 17-09
HHU-11 700 bar NPT-Muffen IG auf IG 17-10
HHU-12 700 bar NPT-Doppelnippel AG auf AG 17-10
HHU-13 700 bar NPT-Reduzierstücke AG auf IG 17-10
HHU-14 700 bar NPT-90°-Winkelstücke AG auf IG 17-10
HHU-15 700 bar NPT-Verschluss-Stopfen mit AG 17-10
HHU-16 700 bar NPT-Manometer-T-Stücke mit 45°- Manometerausgang 17-10
HHU-17 700 bar NPT-T-Stücke AG-IG-IG 17-10
HHU-18 700 bar NPT-Winkel 90° beiderseits mit Innengewinde 17-11
HHU-19 700 bar NPT-T-Stücke allseits mit Innengewinde 17-11
HHU-20 700 bar NPT-Kreuzstücke allseits mit Innengewinde 17-11
HHU-21 700 bar NPT-Verteilerstücke mit 6 plus1 Innengewinden 17-11
HHU-22 700 bar NPT-Verteilerstücke mit 7 bis 9 Innengewinden 17-11
HHU-23 700 bar NPT-Verteilerstücke mit 3, 5 oder 7 Innengewinden 17-11
HVS-10Y-8 Gerade Verbindungsverschraubung "G" - Baureihe 800 17-12
HVS-57Y-8 Gerade Verbindungs-Reduzierverschraubung "GR" - Baureihe 800 17-12
HVS-11Y-8 Winkel Verbindungsverschraubung "W" - Baureihe 800 17-12
HVS-12Y-8 T Verbindungsverschraubung "T" - Baureihe 800 17-12
HVS-13Y-8 Kreuz Verbindungsverschraubung "K" - Baureihe 800 17-12
HVS-15Y-8 Doppelmutter Verschraubung "GVO" - Baureihe 800 17-12
HVS-59Y-8 Reduzier Verschraubung "RED" - Baureihe 800 17-12
HVS-22Y-8 Gerade Einschraubverschraubung "GE-WD-R" - Baureihe 800 17-13
HVS-28Y-8 Gerade Einschraubverschraubung "GE-WD-M" - Baureihe 800 17-13
HVS-25Y-8 Gerade Einschraubverschraubung "GE-NPT" - Baureihe 800 17-13
HVS-26Y-8 Gerade Einstellverschraubung "EGE-WD-R/M" - Baureihe 800 17-13
HVS-30Y-8 Gerade Einstellverschraubung "EGE-WD-R/M" - Baureihe 800 17-13
HVS-65Y-8 Manometer-Aufschraubverschraubung "MAV" - Baureihe 800 17-13
HVS-74Y-8 Lose Spezial-Schneidringe "SR4" für 24°-Konen - Baureihe 800 17-14
HVS-73Y-8 Lose Überwurfmuttern für 24°-Verschraubungen - Baureihe 800 17-14
HVS-67Y-8 Verschlussskonus 24° mit O-Ring "VKA" - Baureihe 800 17-14
HVS-69Y-8 AG-Verschlussstück mit 24°-Kegel "ROV" - Baureihe 800 17-14
HVS-17Y-8 Einstellbarer Winkel mit O-Ring "EW" - Baureihe 800 17-14
HVS-19Y-8 Einstellbares T-Stück mit O-Ring "ET" - Baureihe 800 17-14
HVS-21Y-8 Einstellbares L-Stück mit O-Ring "EL" - Baureihe 800 17-14
HHU-24 700 bar Drossel- und Absperrventil mit NPT-Gewinde 17-15
HHU-25 700 bar Drosselrückschlagventil mit NPT-Gewinde 17-15
HHU-26 700 bar Feinregulier-Drosselrückschlagventil mit NPT-Gewinde 17-15
HHU-27 700 bar Leitungs-Rückschlagventil mit NPT-Gewinde 17-15
HHU-28 700 bar entsperrbares Rückschlagventil mit NPT-Gewinde 17-15
HHU-29 700 bar Druckbegrenzungsventil & Schottmutter mit NPT-Gewinde 17-15
HHU-30 700 bar Druckbegrenzungsventil Blockgehäuse mit NPT-Gewinde 17-15
HHU-31 700 bar 2-fach Drossel- und Absperrventil mit NPT-Gewinde 17-16
HHU-32 700 bar 4-fach Drossel- und Absperrventil mit NPT-Gewinde 17-16
HHU-33 700 bar 3/2-Wege Handventil, druckloser Umlauf, mit NPT-Gewinde 17-16
HHU-34 700 bar 3/2-Wege Handventil, Mittelstellung gesperrt, mit NPT-Gewinde 17-16
HHU-35 700 bar 4/2-Wege Handventil, druckloser Umlauf, mit NPT-Gewinde 17-16
HHU-36 700 bar 4/2-Wege Handventil, Mittelstellung gesperrt, mit NPT-Gewinde 17-16
HHU-37 700 bar Hubgeräte-Manometer mit Anschluss unten 17-17
HHU-38 700 bar Hubgeräte Hochdruck-Schlauchleitungen Nennweite DN 6 17-17
HSK-50 700 bar Hubgeräte Schnellkupplungen & Schutzkappen Schraubausf. 17-17
HSK-51 700 bar Hubgeräte Schnellkupplungen & Schutzkappen Schraubausf. 17-17
HSK-52 700 bar Hubgeräte Schnellkupplungen & Schutzkappen Schraubausf. 17-17
HHU-40 700bar Hubgeräte-Zylinder, Mehrzweck-Baureihe MPC - Ecoline 17-18
HHU-41 700bar Hubgeräte-Zylinder, Hohlkolben-Baureihe MHC - Ecoline 17-19
HHU-42 700bar Hubgeräte-Zylinder, Kurzhub-Baureihe MC - Ecoline 17-20
HHU-43 700bar Zylinder Flach-Baureihe MC - einstufig - Ecoline 17-20
HHU-44 700bar Zylinder Flach-Baureihe MC - mehrstufig - Ecoline 17-20
HHU-45 Hochdruck Handpumpen bis 700 bar Arbeitsdruck - Ecoline 17-21
HHU-46 Pneumatisch betriebene Hochdruckpumpen bis 700bar - Ecoline 17-21
HHU-47 Hochdruck Elektroaggregat 700bar komplett verkabelt - Ecoline 17-21



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Anwendungsgebiete von Hydraulik-Komponenten

Hydraulik-Komponenten kommen überall dort zum Einsatz, wo große Kräfte präzise und zuverlässig übertragen werden müssen. Typische Einsatzbereiche sind der Maschinen- und Anlagenbau, Baumaschinen, Land- und Forstmaschinen, Nutzfahrzeuge, Kommunalfahrzeuge, Pressen, Hebeanlagen, Fördertechnik sowie industrielle Produktionsanlagen. Auch in der Mobilhydraulik sorgen Schläuche, Armaturen, Ventile und Kupplungen für eine sichere Energieübertragung.

Je nach Anwendung unterscheiden sich die Anforderungen erheblich. Während in stationären Anlagen häufig eine hohe Dauerbelastbarkeit gefragt ist, stehen bei mobilen Maschinen Vibrationsfestigkeit, Flexibilität und eine hohe Beständigkeit gegenüber Witterungseinflüssen im Vordergrund. Deshalb sollten alle Komponenten hinsichtlich Druckbereich, Temperatur, Medium und Einbausituation optimal aufeinander abgestimmt werden.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Wartungsfreundlichkeit. Schnellkupplungen erleichtern Servicearbeiten, hochwertige Verschraubungen reduzieren das Risiko von Leckagen und passende Schlauchschutzsysteme verlängern die Lebensdauer der gesamten Hydraulikanlage. Die Auswahl geeigneter Komponenten trägt somit wesentlich zur Betriebssicherheit und Wirtschaftlichkeit bei.

Auswahl der passenden Hydraulik-Komponenten

Die Auswahl geeigneter Hydraulik-Komponenten beginnt mit einer genauen Betrachtung der Einsatzbedingungen. Entscheidend sind unter anderem Betriebsdruck, mögliche Druckspitzen, Temperaturbereich, das eingesetzte Hydraulikmedium sowie die erforderliche Durchflussmenge. Nur wenn alle Komponenten auf diese Anforderungen abgestimmt sind, arbeitet das Hydrauliksystem dauerhaft sicher und zuverlässig.

Ebenso wichtig sind die passenden Anschlussarten und Gewinde. Hydraulikarmaturen, Verschraubungen und Adapter müssen exakt zu den vorhandenen Anschlüssen passen, um Undichtigkeiten oder unnötige Strömungsverluste zu vermeiden. Bei Hydraulikschläuchen spielen zusätzlich Nennweite, Biegeradius und die erforderliche Druckstufe eine entscheidende Rolle.

Auch die Umgebungsbedingungen sollten berücksichtigt werden. Schläuche und Armaturen können durch UV-Strahlung, Abrieb, Chemikalien oder hohe Temperaturen stark beansprucht werden. In solchen Fällen erhöhen geeignete Schutzsysteme oder speziell ausgelegte Werkstoffe die Lebensdauer deutlich. Eine sorgfältige Auswahl reduziert Ausfallzeiten und senkt langfristig Wartungs- und Reparaturkosten.

Hydrauliksysteme sicher und wirtschaftlich betreiben

Ein zuverlässiges Hydrauliksystem erfordert nicht nur hochwertige Komponenten, sondern auch eine regelmäßige Kontrolle und Wartung. Schläuche sollten in festgelegten Intervallen auf Scheuerstellen, Risse, Quetschungen oder Undichtigkeiten überprüft werden. Beschädigte Leitungen und verschlissene Dichtungen sollten frühzeitig ersetzt werden, bevor ungeplante Maschinenstillstände entstehen.

Ebenso wichtig ist die regelmäßige Wartung von Filtern und Hydrauliköl. Verunreinigungen im System führen zu erhöhtem Verschleiß an Pumpen, Ventilen und Zylindern und können die gesamte Anlage beeinträchtigen. Saubere Hydraulikflüssigkeiten und funktionierende Filter tragen wesentlich zur Betriebssicherheit und Lebensdauer aller Komponenten bei.

Eine fachgerechte Verlegung der Hydraulikleitungen erhöht zusätzlich die Zuverlässigkeit. Ausreichende Biegeradien, eine spannungsfreie Montage sowie geeignete Rohrschellen und Schlauchschutzsysteme verhindern vorzeitigen Verschleiß. Wer bereits bei der Planung auf hochwertige Komponenten und eine saubere Installation achtet, reduziert Wartungsaufwand, Ausfallzeiten und die Gesamtkosten über die gesamte Lebensdauer der Anlage.

Häufige Fragen zum Thema Hydraulik

Welche Faktoren müssen für die Berechnung des Leitungsdurchmessers beachtet werden?

Die Auslegung des richtigen Leitungsdurchmessers ist entscheidend für die Leistungsfähigkeit und Effizienz eines Hydrauliksystems. Ein zu kleiner Durchmesser führt zu hohen Strömungsgeschwindigkeiten, Druckverlusten und einer stärkeren Erwärmung des Hydrauliköls. Ein zu großer Durchmesser verursacht dagegen unnötige Kosten und größere Einbaumaße.

Bei der Berechnung sollten insbesondere folgende Faktoren berücksichtigt werden:

  • erforderlicher Volumenstrom der Hydraulikpumpe bzw. des Verbrauchers
  • zulässige Strömungsgeschwindigkeit des Hydraulikmediums
  • erforderlicher Betriebsdruck und mögliche Druckspitzen
  • Länge der Leitung und Anzahl der Bögen oder Verbindungen
  • Temperaturbereich und Viskosität des verwendeten Hydrauliköls
  • Einsatzbedingungen wie Bewegung, Vibration oder äußere Belastungen

Eine sorgfältige Dimensionierung sorgt für einen effizienten Betrieb, reduziert Energieverluste und verlängert die Lebensdauer von Pumpen, Ventilen und anderen Hydraulik-Komponenten.

Welche Durchflussmengen sind bei unterschiedlichen Leitungen und Durchmessern möglich?

Die mögliche Durchflussmenge einer Hydraulikleitung hängt hauptsächlich vom Innendurchmesser der Leitung und der zulässigen Strömungsgeschwindigkeit ab. Je größer der Leitungsquerschnitt, desto mehr Hydrauliköl kann bei geringeren Druckverlusten transportiert werden.

Als grobe Orientierung gelten im Hydraulikbereich häufig folgende Richtwerte:

  • Saugleitungen: etwa 0,5 bis 1,2 m/s Strömungsgeschwindigkeit
  • Rücklaufleitungen: etwa 2 bis 3 m/s
  • Druckleitungen: etwa 3 bis 6 m/s, abhängig vom Betriebsdruck und der Anwendung

Beispielsweise kann eine Leitung mit größerem Innendurchmesser deutlich höhere Volumenströme übertragen als eine kleinere Leitung gleicher Länge. Für eine exakte Auslegung müssen jedoch zusätzlich Druckverlust, Leitungslänge, Ölviskosität und Betriebsbedingungen berücksichtigt werden.

Welche Vorschriften müssen zum sicheren Betrieb beachtet werden?

Der sichere Betrieb hydraulischer Anlagen setzt eine fachgerechte Auswahl, Montage und regelmäßige Kontrolle aller Komponenten voraus. Hydraulische Systeme arbeiten häufig mit hohen Drücken, wodurch fehlerhafte Leitungen oder beschädigte Komponenten ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen können.

Wichtige Punkte für den sicheren Betrieb sind:

  • Verwendung geeigneter Hydraulikschläuche und Armaturen entsprechend Druckstufe und Anwendung
  • fachgerechte Montage von Pressarmaturen und Verschraubungen
  • Einhaltung der zulässigen Betriebsdrücke und Temperaturbereiche
  • regelmäßige Prüfung auf Beschädigungen, Leckagen und Verschleiß
  • Sicherung gegen mechanische Beschädigungen durch geeignete Schlauchschutzsysteme
  • Beachtung geltender Normen, Herstellerangaben und betrieblicher Sicherheitsvorschriften

Besonders bei mobilen Anwendungen mit starken Bewegungen und Vibrationen ist eine regelmäßige Kontrolle der Hydraulikleitungen wichtig, um Ausfälle und Gefährdungen zu vermeiden.

Welches Medium ist besonders aggressiv und benötigt spezielle Komponenten?

Neben klassischen Hydraulikölen gibt es zahlreiche Medien, die besondere Anforderungen an Schläuche, Dichtungen und Armaturen stellen. Besonders aggressive Medien können Werkstoffe angreifen, Dichtungen beschädigen oder die Lebensdauer von Komponenten deutlich reduzieren.

Zu den anspruchsvollen Medien gehören beispielsweise:

  • biologisch abbaubare Hydrauliköle (HEES, HETG)
  • Wasser-Glykol-Gemische und schwer entflammbare Hydraulikflüssigkeiten
  • Chemikalien und aggressive Reinigungsmedien
  • Dampf und heiße Flüssigkeiten
  • Lebensmittelmedien mit besonderen Hygieneanforderungen

Bei solchen Anwendungen müssen Schlauchmaterial, Dichtungen und Armaturen gezielt auf das Medium abgestimmt werden. Eine falsche Materialauswahl kann zu Versprödung, Quellung oder Undichtigkeiten führen.

Wie stark beeinflusst der Biegeradius den Druck im System?

Der Biegeradius eines Hydraulikschlauches beeinflusst den Systemdruck nicht direkt. Ein korrekt verlegter Schlauch hält den angegebenen Betriebsdruck unabhängig vom Biegeradius ein. Wird der zulässige Mindestbiegeradius jedoch unterschritten, entstehen zusätzliche Belastungen für Schlauch und Armatur.

Ein zu kleiner Biegeradius kann folgende Auswirkungen haben:

  • Reduzierung der Lebensdauer durch erhöhte Materialspannung
  • Beschädigung der Schlauchinnenschichten
  • Verformung des Schlauchquerschnitts und dadurch erhöhte Strömungsverluste
  • höhere Belastung der Anschlussstellen und Armaturen
  • mögliche Undichtigkeiten oder Schlauchausfälle

Eine direkte Berechnungsformel zwischen Biegeradius und Druckverlust gibt es nicht. Der Druckverlust einer Leitung wird hauptsächlich durch Faktoren wie Innendurchmesser, Leitungslänge, Volumenstrom, Ölviskosität und Anzahl der Umlenkungen bestimmt. Der vom Hersteller angegebene Mindestbiegeradius sollte deshalb immer eingehalten werden, um die maximale Sicherheit und Lebensdauer des Hydraulikschlauches zu erreichen.