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Inhaltsverzeichnis "Rohr-Formstücke" (Rubrik 07-07)

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Typ Bezeichnung ab Seite
KMI-08b Milchrohr-Schweißfittings B: Reduzier-Anschweißstücke 07-02
KMI-08c Milchrohr-Schweißfittings C: Kreuzstücke und T-Stücke 07-03
FAS-13 Konzentrische Reduzierstücke zum Anschweißen 07-04
FAS-14 Exzentrische Reduzierstücke zum Anschweißen 07-07
FAS-10 Anschweiß-T-Stücke mit gleichem Abgang 07-09
FAS-11 Anschweiß-T-Stücke mit einseitig reduziertem Abgang 07-10
FAS-16 Rohrkappen zum Anschweißen 07-11
HRO-13 HD Konzentrische Anschweißreduzierungen in DICKWAND-Ausführung 07-12
HRO-19 HD Anschweiß T-Stücke in DICKWAND-Ausführung 07-13
RFS-01A Edelstahl-Abzweigstücke mit 30° seitlichem Abgang "Fördertechnik" 07-14
RFS-01B Edelstahl-Abzweigstücke mit 45° seitlichem Abgang "Fördertechnik" 07-15
RFS-02 Edelstahl-T-Stücke mit langen Schenkeln "Fördertechnik" 07-16
RFS-03 Reduzierstücke V2A mit langen Schenkeln "Fördertechnik" 07-17



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Inhaltsverzeichnis "Rohr-Formstücke" (Rubrik 07-07)

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Anwendungsgebiete von Rohren und Rohrverschraubungen

Rohre, Rohrbögen und Rohrverschraubungen kommen in zahlreichen technischen Bereichen zum Einsatz. Je nach Material, Druckstufe, Temperatur und transportiertem Medium müssen die verwendeten Komponenten unterschiedliche Anforderungen erfüllen. In der Hydraulik und Pneumatik werden Rohrleitungen beispielsweise zur sicheren Führung von Druckmedien eingesetzt, während im Maschinen- und Anlagenbau, in der Sanitärtechnik und in industriellen Prozessanlagen weitere Rohrwerkstoffe und Verbindungssysteme zum Einsatz kommen.

Auch in der Fahrzeugtechnik, Drucklufttechnik sowie bei Wasser- und Versorgungsleitungen sind passende Rohrverbindungen entscheidend für einen zuverlässigen Betrieb. Edelstahl eignet sich beispielsweise für Anwendungen mit erhöhten Anforderungen an Korrosionsbeständigkeit und Hygiene, während Kunststoffrohre häufig aufgrund ihres geringen Gewichts und ihrer Beständigkeit gegenüber bestimmten Medien eingesetzt werden.

Auswahl der passenden Rohre und Verschraubungen

Die Auswahl einer geeigneten Rohrleitung sollte nicht allein anhand von Durchmesser und Gewinde erfolgen. Entscheidend sind die technischen Betriebsbedingungen der jeweiligen Anwendung. Dazu gehören insbesondere das transportierte Medium, der Betriebsdruck, die Temperatur, die erforderliche Durchflussmenge sowie die mechanische Belastung der Rohrleitung.

Auch der Werkstoff des Rohres und der Verschraubung muss zur Anwendung passen. Bei der Auswahl sollten außerdem Rohrabmessungen, Wandstärke, Anschlussart, Dichtsystem und verfügbare Einbauräume berücksichtigt werden. Bei bewegten Leitungen oder Vibrationen können zusätzliche Anforderungen an Befestigung und Verbindung entstehen. Eine aufeinander abgestimmte Kombination aus Rohr, Verschraubung und Zubehör trägt dazu bei, Leckagen und vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden.

Rohrleitungen fachgerecht verbinden und montieren

Eine zuverlässige Rohrleitung setzt neben den passenden Komponenten auch eine sorgfältige Vorbereitung und fachgerechte Montage voraus. Rohrenden sollten entsprechend dem verwendeten Verbindungssystem sauber, gratfrei und maßhaltig vorbereitet werden. Bei Schneidring- und Klemmringverschraubungen ist insbesondere auf die richtige Montage und die korrekte Zuordnung von Rohr und Verschraubung zu achten.

Nach der Montage sollten Rohrleitungen ausreichend befestigt und vor Vibrationen, unzulässigen Biegebeanspruchungen und mechanischen Belastungen geschützt werden. Rohrbögen und Formstücke können dabei helfen, Leitungsverläufe spannungsarm zu gestalten. Je nach Anwendung sind außerdem Wärmeausdehnung, Bewegungen und der erforderliche Biegeradius zu berücksichtigen. Eine fachgerechte Montage verbessert die Betriebssicherheit und kann dazu beitragen, Undichtigkeiten und unnötigen Wartungsaufwand zu vermeiden.

Fragen und Antworten zum Thema Rohre und Verbindungstechnik

Welche Rohrverschraubung eignet sich für hohe Drücke und Vibrationen?

Bei hohen Drücken und gleichzeitig auftretenden Vibrationen sollte das Verbindungssystem passend zur Druckstufe, zum Rohrwerkstoff und zur dynamischen Belastung ausgewählt werden. Schneidringverschraubungen und entsprechend ausgelegte hydraulische Verschraubungen bieten sich für viele solche Anwendungen an. Entscheidend sind neben dem maximal zulässigen Betriebsdruck auch Druckspitzen, wechselnde Belastungen, die Rohrwandstärke und eine sichere Befestigung der Rohrleitung. Bei stark schwingenden Leitungen sollte außerdem vermieden werden, dass die Verschraubung selbst als Ausgleich für Bewegungen dienen muss.

Was ist bei der Kombination unterschiedlicher Rohr- und Verschraubungswerkstoffe zu beachten?

Rohr und Verschraubung sollten hinsichtlich Werkstoffverträglichkeit, Temperatur, Druck und transportiertem Medium aufeinander abgestimmt sein. Bei der Verbindung unterschiedlicher Metalle kann insbesondere bei Feuchtigkeit oder elektrisch leitfähigen Medien galvanische Korrosion auftreten. Zusätzlich können sich Wärmeausdehnung und mechanische Eigenschaften unterscheiden. Bei kritischen Anwendungen sind deshalb die Herstellerangaben zur Materialkombination und Medienbeständigkeit zu berücksichtigen.

Wann sind Schneidringverschraubungen und wann Klemmringverschraubungen die bessere Wahl?

Schneidringverschraubungen werden häufig für hydraulische und andere druckbeaufschlagte Rohrleitungen eingesetzt, bei denen eine mechanisch belastbare und zuverlässige Verbindung erforderlich ist. Klemmringverschraubungen eignen sich je nach Bauart unter anderem für Pneumatik, Instrumentierung und allgemeine Rohrinstallationen. Die Entscheidung sollte anhand von Betriebsdruck, Rohrwerkstoff, Rohrabmessungen, Medium, Temperatur und den Anforderungen an Demontage und Wiederholbarkeit getroffen werden. Maßgeblich ist immer die für das jeweilige Verbindungssystem freigegebene Kombination aus Rohr und Verschraubung.

Welchen Einfluss haben Rohrbögen und Richtungsänderungen auf eine Rohrleitung?

Jede Richtungsänderung beeinflusst sowohl die Strömung als auch die mechanische Belastung einer Rohrleitung. Rohrbögen können je nach Geometrie und Strömungsgeschwindigkeit zusätzliche Druckverluste verursachen. Gleichzeitig entstehen bei Druck, Vibrationen oder thermischer Ausdehnung Kräfte an den Richtungsänderungen. Ein möglichst spannungsarmer Leitungsverlauf mit passenden Rohrbögen kann deshalb dazu beitragen, Druckverluste und mechanische Belastungen zu reduzieren.

Was ist bei Rohrleitungen mit wechselnden Temperaturen zu beachten?

Temperaturänderungen führen zu einer Längenänderung des Rohrmaterials. Bei langen oder starr befestigten Rohrleitungen können dadurch erhebliche Kräfte und Spannungen entstehen. Bei der Planung sollten deshalb Wärmeausdehnung, Fest- und Führungspunkte sowie die Möglichkeit kontrollierter Bewegungen berücksichtigt werden. Auch Verschraubungen, Rohrbögen und angeschlossene Komponenten dürfen durch die thermischen Bewegungen nicht unzulässig belastet werden.